Kobra-Suche in Herne: Oberbürgermeister fordert Gesetz für gefährliche Tiere

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Herne: Bei einer Pressekonferenz im Rathaus sprechen (von links) Marco Diesing, Feuerwehr, Frank Dudda, Oberbürgermeister, Johannes Chudziak, Stadtrat und Eduard Belker, Stadt Herne über den aktuellen Stand bei der Suche nach der verschwundenen Giftschlange. Foto: Christoph Reichwein/dpa

Während der Suche nach der entwischten Kobra in Herne hat sich Oberbürgermeister Frank Dudda geäußert. Er fordert ein neues Gesetz für gefährliche Tiere.

Während die Suche nach der entwischten Kobra in Herne weiter läuft, hat sich Oberbürgermeister Frank Dudda geäußert. Er fordert ein neues Gesetz für gefährliche Tiere.

  • Hernes Oberbürgermeister fordert schärfere Regeln für die Haltung von gefährlichen Tieren in NRW.
  • Die jetzige Handhabung von teils giftigen Tieren nannte er "indiskutabel"
  • Die Suche nach einer entwischten Kobra in Herne geht derweil weiter.

Während Experten weiter nach einer entwischten Kobra in einem Wohnhaus in Herne suchen, hat Oberbürgermeister Frank Dudda Stellung genommen. Er forderte am Mittwoch (28. August) schärfere Regeln für die Halter giftiger Tiere.

Herne: OB Dudda nennt Handhabung "indiskutabel"

Die jetzige Rechtslage hält Dudda für nicht ausreichend. Stattdessen fordert er ein Gefahrtiergesetz: "In NRW ist es schwieriger, einen Hund anzumelden, als eine giftige Schlange zu halten", sagte der Herner OB. Das treffe in Köln ebenso zu wie in Castrop-Rauxel.

+++Nach Schlangen-Drama in Herne: NRW will gefährliche Tiere verbieten+++

Die jetzige Handhabung nannte Dudda induskutabel: "Ein Bürger hält Giftschlangen, wir wissen aber nicht: Wann hat er sie gekauft oder verkauft oder verloren?"

Das führe nun auch bei der Suche nach der Kobra in Herne zu Problemen. Denn laut Stadtrat Johannes Chudziak sei bislang gar nicht klar, ob eine der Schlangen überhaupt fehle: "Die Tiere, die wir am Montag aus der Wohnung gebracht haben, decken sich nicht mit der Liste der angezeigten Tiere."