Leck im Tank entdeckt

Herne: Giftiges Gas langsam unter Kontrolle – Menschen verletzt

Auch die Feuerwehr aus dem benachbarten Bochum ist im Einsatz gegen das Ammoniak an der Eissporthalle in Herne.
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Auch die Feuerwehr aus dem benachbarten Bochum ist im Einsatz gegen das Ammoniak an der Eissporthalle in Herne.

In der Eissporthalle Gysenberg in Herne ist gefährliches Ammoniak ausgetreten. Die Feuerwehr hat das gefährliche Gas langsam eingedämmt.

  • In der Eissporthalle Gysenberg in Herne ist es zu einem Unfall mit Ammoniak gekommen.
  • Das Gasgemisch ist aus einem Technikraum ausgetreten.
  • Am frühen Dienstagmorgen sind immer noch Einsatzkräfte dabei, alle Rückstände des gefährlichen Gases zu entfernen.

Update, Dienstag (25. August), 11.30 Uhr: Herne - Die Feuerwehr Bochum hat gemeinsam mit Fachberatern der Chemischen Industrie des Transport-Unfall-Informations- und Hilfeleistungssystems (TUIS) in dem Maschinenraum der Eissporthalle Herne Messungen durchgeführt. Diese sollten den Ammoniakgehalt in der Luft messen.

Anschließend wurde kontaminiertes Wasser abgepumpt. Eine Löscheinheit der Freiwilligen Feuerwehr Bochum kümmerte sich derweil um die Reinigung der Einsatzkräfte. Kurz darauf konnte die Feuerwehr Bochum wieder abrücken und die Feuerwehr aus Herne übernimmt weiter die Bekämpfung des gefährlichen Gases.

Ammoniak-Unfall in Eissporthalle in Herne: Feuerwehr aus Bochum und Dortmund unterstützen Einsatzkräfte

Update, Dienstag (25. August), 8.15 Uhr: Derzeit befinden sich immer noch rund 50 Einsatzkräfte an der Eissporthalle Gysenberg in Herne. Dort war gestern gefährliches Ammoniak ausgetreten. Weitere Einsatzkräfte aus den Nachbargebieten Dortmund und Bochum mussten zur Unterstützung kommen. 

Das Leck in dem Tank mit Ammoniak sei zwar inzwischen versiegelt worden, aber es müssen immer noch einzelne Stellen Ammoniak mithilfe von Wasser abgesaugt werden.

Herne: Ammoniak in Eissporthalle Gysenberg ausgetreten

Derzeit werde noch auf Experten aus Arnsberg gewartet, die die Feuerwehr vor Ort mit mehr Schutzanzügen unterstützen sollen, erklärte ein Einsatzsprecher gegenüber WAZ. Erst gegen Mitternacht hat die App NINA ihre Warnung für die Anwohner an der Eissporthalle in Herne wieder zurückgezogen.

Zwischenzeitlich wurde ein Spielplatz, eine Gaststätte und ein Sportplatz von der Polizei geräumt. Insgesamt zwei Menschen wurden bei dem Ammoniak-Unfall verletzt.

Erstmeldung, Montag (24. August), 11.05 Uhr: Für Anwohner der Eissporthalle Gysenberg in Herne ist derzeit besondere Vorsicht geboten. In einem geschlossenen Raum wurde ein gefährlicher Stoff freigesetzt.

Stadt

Herne

Fläche

51,41 km²

Einwohner

156.449 (Stand 2019)

Feuerwehr Herne: Ammoniak aus Technikraum in Eissporthalle Gysenberg ausgetreten

In einem Technikraum der Eissporthalle Gysenberg in Herne ist Ammoniak ausgetreten, wie Der Westen berichtet. Die Lage sei jedoch unter Kontrollen (alle Nachrichten aus dem Ruhrgebiet auf Ruhr24.de).

Dennoch soll es zwei Verletzte geben, die bereits auf den Weg in ein Krankenhaus sind. Derzeit ist die Feuerwehr Herne mit rund 60 Einsatzkräften an Ort, um sich um das ausgetretene Gas zu kümmern – sie versuchen es mit Wasser zu binden.

Feuerwehr und NINA-App warnen Anwohner in Herne vor Ammoniak

Die Warn-App NINA meldete eine Warnung für die Anwohner der Herner Eissporthalle. Im Bereich Revierpark Gysenberg/Eissporthalle sollten vorsorglich alle Fenster und Türen geschlossen bleiben, außerdem sollten Klima- und Lüftungsanlagen abgeschaltet werden.

Die Feuerwehr Herne hat über die Warn-App NINA eine Meldung an die Anwohner der Eissporthalle Gysenberg geschickt.

Die Feuerwehr geht davon aus, dass der Einsatz gegen 12 Uhr wieder beendet sein wird. Das Gas Ammoniak ist eine gefährliche Mischung aus den beiden Gasen Stickstoff und Wasserstoff

Ammoniak in Eissporthalle in Herne ausgetreten: Vergiftung kann bis zum Tod führen

Ammoniak riecht besonders unangenehm und reizt die Schleimhäute. Eine Vergiftung kann bis zum Ersticken führen. Seit über 125 Jahren wird Ammoniak als Kältemittel verwendet, besonders in der Kühlung in Eissporthallen.

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