Halloween im Ruhrgebiet: Polizei oft im Einsatz - Rocker feiern in Hagen

Trotz vieler friedlicher Feiern hatte die Polizei im Ruhrgebiet an Halloween einiges zu tun. Symbolbild: Christian Charisius/dpa
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Trotz vieler friedlicher Feiern hatte die Polizei im Ruhrgebiet an Halloween einiges zu tun. Symbolbild: Christian Charisius/dpa

An Halloween zogen viele Schauergestalten durch das Ruhrgebiet. Meist blieb es dabei friedlich, doch mehrmals musste die Polizei einschreiten. Der Überblick

An Halloween ziehen in jedem Jahr zahlreiche Schauergestalten durch die Städte im Ruhrgebiet. So auch 2019. Meist blieb es dabei friedlich, doch mehrmals musste auch die Polizei einschreiten. Der Überblick:

  • Bei den meisten Halloween-Partys im Ruhrgebiet blieb es am Donnerstag (31. Oktober) ruhig.
  • Doch allein in Duisburg musste die Polizei zu rund 50 Einsätzen ausrücken.
  • In Hagen kontrollierten die Einsatzkräfte die Gäste einer Party eines Rockerclubs.

Halloween im Ruhrgebiet: Rund 50 Einsätze für die Polizei in Duisburg

In Duisburg hatte die Polizei in der Halloween-Nacht allerhand zu tun: Rund 50 Mal mussten die Beamten zu Einsätzen ausrücken. "Bürger alarmierten unter anderem wegen Eier werfender Geister, laut grölender Skelette oder randalierender Vampire die Ordnungshüter", berichtet die Polizei in einer Mitteilung.

Sieben Strafanzeigen wegen Sachbeschädigungen, eine wegen Taschendiebstahls und zwei Anzeigen wegen Körperverletzung seien in Duisburg das Ergebnis der Nacht der Untoten.

Besonders extrem war die Situation am Meidericher Bahnhof. Dort prügelten laut Polizei mehrere Männer aufeinander ein, weshalb die Beamten über 30 Platzverweise erteilten. Zu schlimmeren Verletzungen kam es bei dem Streit aber nicht.

Halloween im Ruhrgebiet: Rocker-Party in Hagen ohne Alkohol

Ebenfalls viel zu tun hatte in der Halloween-Nacht die Polizei in Hagen, am südlichen Rand des Ruhrgebiets. Dort kontrollierten die Beamten 177 Personen, die eine Party eines Rockerclubs besuchten. Im Vereinsheim des Clubs fanden die rund 150 Einsatzkräfte laut einer Mitteilung mehrere Lang- und Kurzwaffen und Elektroschockpistolen.

Außerdem stellten die Beamten fest, dass für das Vereinsheim keine Schankerlaubnis vorlag. Für die Gäste der Halloween-Party hieß das: Keinen Alkohol.

Halloween im Ruhrgebiet: Mehrere Einsätze in Hamm und Gelsenkirchen

Die Bilanz der Polizei in Hamm klingt dagegen nach einem normalen Halloween-Abend: Elf Ruhestörungen, fünf Körperverletzungen und vier Einsätze wegen Unfugs. "Ein herausragender halloweentypischer Einsatz ist nicht registriert worden", berichten die Beamten.

Ähnliches gilt für Gelsenkirchen. Dort spricht die Polizei von 44 Einsätzen mit erkennbarem Halloween-Bezug. In über 30 Fällen sei Ruhestörung der Grund für die Einsätze gewesen.