Heftige Szene in NRW

Horror-Szenen auf Taxi-Rückbank: Fahrer stoppt sofort - und überrascht alle

In einem Taxi von Hagen nach Unna ist es zu Gewalt-Szenen gekommen.
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In einem Taxi von Hagen nach Unna ist es zu Gewalt-Szenen gekommen.

Eine Fahrt in einem Taxi von Hagen nach Unna ist für den Fahrer und zwei Insassen zu einem Horror-Trip geworden. Am Ende klickten die Handschellen.

  • Offenbar viel Alkohol hat für heftige Szenen in einem Taxi im Ruhrgebiet gesorgt.
  • Ein Mann wurde in einem Taxi von Hagen nach Unna gewalttätig.
  • Das Opfer ist seine eigene Partnerin.

Hagen/Unna - Gefangen auf der Rückbank eines Taxis ist die Fahrt aus dem südlichen ins östliche Ruhrgebiet (hier mehr Artikel aus dem Ressort auf RUHR24.de lesen) - von Hagen nach Unna - für eine Frau mittleren Alters an diesem Wochenende zum echten Horror-Trip geworden.

Hagen: Auf Taxi-Fahrt nach Unna kommt es zu Gewalt in Taxi

Die Frau hatte mit ihrer besseren Hälfte im Taxi gesessen, um von einer Party in Hagen zurück ins heimatliche Unna zu fahren. Doch aus der "besseren Hälfte" sollte im Verlauf der Taxi-Fahrt eine "schlechtere" werden.

Nachdem das Pärchen am Samstagabend (9. Mai) bei Freunden gefeiert hatte, war es danach auf der Heimfahrt im Taxi in Streit geraten. Gegen 2.50 Uhr am frühen Sonntagmorgen (10. Mai) dann die unfassbaren Szenen: Aus dem zunächst verbalen Streit wurde blanke Gewalt. "Der Mann schlug die Frau dabei mehrfach mit der Faust", heißt es in einem Bericht der Polizei Hagen.

In einem Taxi von Hagen nach Unna ist es zu Gewalt-Szenen gekommen.

Glück im Unglück: Der Taxi-Fahrer bewies Mut und stoppte sein Fahrzeug sofort. Dann fasste sich der 57-Jährige ein Herz und zog den Schläger aus dem Taxi.

Polizei in Hagen nimmt schlagenden Mann aus Unna in Gewahrsam

Unterdessen machte sich die Polizei Hagen auf dem Weg zu dem Fahrzeug, kümmerte sich um die Frau und stellte zudem den Mann - der über zwei Promille Alkohol in der Atemluft hatte. 

Der Täter erhielt neben der Strafanzeige ein Rückkehrverbot für die gemeinsame Wohnung in Unna. Er musste stattdessen seine Nacht in Polizeigewahrsam in Hagen verbringen. 

Die Frau unterdessen verzichtete auf einen Rettungswagen und fuhr im Taxi alleine nach Hause.

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