Möglicher Brandanschlag auf Hagener Moschee - Staatsschutz ermittelt

Razzia in Dorsten. Symbolbild: dpa
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Razzia in Dorsten. Symbolbild: dpa

Am Samstag (25. Mai) brannte es bei einer Moschee ist. Ein 52-jähriger Mann wird verdächtigt, das Feuer gelegt zu haben. Der Staatsschutz ermittelt.

Am Samstag (25. Mai) brannte es bei einem Mehrfamilienhaus, in dem auch eine Moschee ist. Ein 52-jähriger Mann wird verdächtigt, das Feuer gelegt zu haben. Der Hagener Staatsschutz ermittelt.

Bisherigen Ermittlungen zufolge ging der Mann gegen 9.45 Uhr morgens in einen Durchgang zwischen zwei Häusern, der in einer Sackgasse endet. Mit dabei hatte er zwei Hunde an der Leine.

Altpapiertonne neben Moschee fing an zu brennen

In der Sackgasse hielt er sich nur wenige Augenblicke auf, dann kam er wieder heraus und verließ den Ort in unbekannte Richtung. Wenig später begann am Ende der Sackgasse eine Altpapiertonne neben einer Moschee zu brennen. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen, niemand wurde verletzt. Das Feuer griff nicht auf die angrenzende Moschee über.

+++ Zwei Verletzte nach Schüssen vor einer Moschee +++

Trotzdem mussten Feuerwehrleute Türen und Decken der Moschee aufstemmen, um Glutnester zu löschen. Es entstand ein Schaden in Höhe von 20.000 Euro.

Der Staatsschutz übernimmt die Ermittlungen. Noch am Samstagabend gaben Zeugen den entscheidenden Hinweis auf den verdächtigen Mann mit den Hunden. Die Beamten nahmen den 52-Jährigen vorläufig fest. Die Ermittlungen von Staatsschutz und Staatsanwaltschaft dauern noch an.

Auch in Dortmund gab es einen versuchten Brandanschlag auf eine Moschee. Im Stadtteil Eving warfen zwei unbekannte Personen Flaschen mit brennbarer Flüssigkeit auf das Gebäude. Es entstand dabei ein geringer Sachschaden. Jetzt sucht die Polizei Dortmund mit einer Fotofahndung nach diesem Mann