Polizei musste einschreiten

Hagen: Frau belästigt Ex-Mann - und attackiert neue Partnerin

In Hagen attackierte am Freitag eine Frau ihren Ex-Mann und seine neue Partnerin (Symbolbild).
+
In Hagen attackierte am Freitag eine Frau ihren Ex-Mann und seine neue Partnerin (Symbolbild).

Am Freitag (20. März) soll eine Frau in Hagen ihren Ex-Mann und seine neue Partnerin belästigt haben. Die Polizei musste einschreiten.

  • In Hagen erstattete ein Mann am Samstag (21. März) Anzeige gegen seine Ex-Frau.
  • Sie soll einen Tag zuvor an seiner Wohnung randaliert haben.
  • Die Frau darf nun laut Polizei nicht mehr in die Nähe der Wohnung kommen.

Hagen - Am Samstagmittag (21. März) erstattete ein Mann eine Anzeige gegen seine Ex-Frau. Sie soll an der Wohnung ihres Ex-Mannes in der Ruhrgebietsstadt Hagen randaliert haben.

NRW: Ex-Frau randaliert an Wohnung in Hagen

Laut dem Mann soll seine E x-Frau am Freitagnachmittag (20. März) zu seiner Wohnung am Loxbaum in Hagen gekommen sein, während er sich dort mit seiner neuen Partnerin aufhielt. Die Ex-Frau soll Sturm geklingelt und von außen an der Wohnung randaliert haben, indem sie Steine gegen die Jalousie warf und Blumenkübel und Vasen vor der Tür beschädigte. Das berichtet die Polizei Hagen am Montag.

Gegen die neue Partnerin ihres Ex-Mannes soll sie Beleidigungen und Drohungen ausgerufen haben. Außerdem soll die Frau an dem Auto der neuen Partnerin randaliert und es so beschädigt haben.

Hagen: Strafanzeige gegen Ex-Frau - sie randalierte

Gegen die Frau wurde eine Strafanzeige erstattet. Die Polizei Hagen versuchte außerdem, mit der Frau zu reden und verbot ihr schließlich, zu der Wohnung ihres Ex-Mannes zurückzukehren.

In Schwerte bei Dortmund kam es vergangenen September zu einem ähnlichen Fall, der jedoch einen Großeinsatz der Polizei auslöste: Ein Mann aus Schwerte drohte seiner Ex-Frau ihren neuen Freund zu töten. Die ganze Tragödie kündigte er mit einer SMS an. 

Insgesamt waren mehrere Einsatzkräfte der Polizei und des Rettungsdienstes vor Ort, um den Streit nicht eskalieren zu lassen. Das Besondere: In diesem Fall war es nicht der erste Einsatz bei der Familie.

Mehr zum Thema