Bild: Julian Stratenschulte/dpa

Das schöne Wetter genießen kann man im Ruhrgebiet am Pfingstmontag (10. Juni) vermutlich nur vormittags. Es ziehen wieder Gewitter durch NRW. In Bayern hat das Unwetter bereits für Zerstörung gesorgt.

  • Vormittags bleibt es noch schön
  • Am Abend ziehen Schauer und Gewitter durch das Ruhrgebiet
  • Gefährliche Unwetter in Ostdeutschland

Update 18.45 Uhr: Das Unwetter hat in Bayern bereits zahlreiche Autoscheiben und Häuser erwischt. Dicke Hagelkörner in der Größe von Golfbällen fallen vom Himmel.

Erstmeldung:

Es bleibt eher ungemütlich in Deutschland. Am Pfingstmontag ist es im Ruhrgebiet wenigstens morgens und mittags noch teilweise sonnig mit Temperaturen von bis zu 24 Grad.

Aber falls ihr abends grillen möchtet, solltet ihr euch das nochmal überlegen: Ab den Mittagsstunden rechnet der Deutsche Wetterdienst (dwd) wieder Gewittern über dem Ruhrgebiet. Dabei drohen laut dwd Starkregen, Sturmböen und Hagel.

Auch am Abend kommen immer wieder Regenschauer auf, die Temperaturen sinken zum Sonnenuntergang wieder auf unter 20 Grad. So windig wie am Freitag und Samstag wird es dafür nicht. Vor allem am Samstag hat das Wetter die Feuerwehr in Bochum ordentlich in Atem gehalten.

Unwetter im Osten: „Gefährlichster Wetter-Tag in diesem Jahr“

In anderen Teilen von Deutschland droht aber noch schlimmeres: Vor allem im Osten wütet am Montag ein Unwetter. Wetter-Experte Jörg Kachelmann schreibt auf Twitter von dem „bisher gefährlichsten Wetter-Tag in diesem Jahr“.

„Wenn das Setup und die Parameter der Wetterlage so bleiben, müssten wir auch das T-Wort (Tornados) morgen etwas ernsthafter in Wort und Schrift unter die Leute bringen“, schreibt Wetter-Experte Kachelmann weiter.