Kinderpornografie im Ruhrgebiet

Unfassbar! Frau aus Gelsenkirchen bietet Tochter zum Missbrauch an - und das ist noch nicht alles

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Im Ruhrgebiet tauschten ein Mann und eine Frau kinderpornografische Fotos im Netz aus - von ihren eigenen Töchtern.

Unfassbar: Ein Vater und eine Mutter aus dem Ruhrgebiet tauschten im Netz kinderpornografische Fotos. Doch damit nicht genug: Während der Mann aus Essen Aufnahmen seiner eigenen Tochter verschickte, bot die Frau aus Gelsenkirchen ihre eigene Tochter dem Essener gleich zum Missbrauch an.

  • Ein Mann aus Essen veröffentlichte kinderpornografisches Material im Netz - von seiner eigenen Tochter.
  • Außerdem bot ihm eine Frau aus Gelsenkirchen ihre Tochter zum Missbrauch an.
  • Beide Mädchen sind im Grundschulalter

Essen: Mann soll Kinderpornografie im Netz hochgeladen haben

Der Fall ist entsetzlich. Und er begann mit einem Hinweis des Bundeskriminalamtes an die Polizei in Essen: Ein 47-Jähriger stand im Verdacht, kinderpornografische Fotos im Internet hochgeladen zu haben. Bereits Ende Oktober durchsuchten die Beamten daraufhin die Wohnung des Mannes in Essen. Und so nahm das Übel seinen Lauf.

Denn sie machten eine furchtbare Entdeckung. Sie stellten kinderpornografisches Fotos sicher - von der eigenen Tochter. Außerdem fanden sie Hinweise auf eventuellen Missbrauch sowie einen Chatverlauf mit einer 38-jährigen Mutter aus Gelsenkirchen. Dieser offenbarte ein grausames Angebot.

Frau aus Gelsenkirchen bietet eigene Tochter zum Missbrauch an

Denn die beiden tauschten darin kinderpornografische Fotos aus. Und als ob das nicht schon genug wäre, machte die Frau aus Gelsenkirchen dem Mann aus Essen ein heftiges Angebot: Sie stellte ihre eigene Tochter für Missbrauchshandlungen zur Verfügung. Das Mädchen ist, wie auch die Tochter des 47-Jährigen, im Grundschulalter. 

Daraufhin erließ die Staatsanwaltschaft Essen Haftbefehle gegen die beiden. Diese wurden dann am Donnerstag (7. November) vollstreckt. Der 47-jährige Vater schweigt seitdem zu den schweren Vorwürfen der Kinderpornografie. Ganz im Gegensatz zu der 38-jährigen Mutter aus Gelsenkirchen.

Polizei stellt Datenträger mit kinderpornografischen Fotos sicher

Sie gab inzwischen den Chat mit dem Mann aus Essen sowie den Austausch der kinderpornografischen Fotos zu. Sie betonte allerdings, dass es bei dem Angebot geblieben sei, zum tatsächlichen Missbrauch sei es nie gekommen. 

In beiden Fällen stellte die Polizei Datenträger sowie das Handys des 47-jährigen Vaters sicher. Eine erste Auswertung der Ermittler hatte auch den Hinweis auf den grausamen Chat ergeben. Die Sicherung sowie die weitere Auswertung des umfangreichen, kinderpornografischen Materials dauern aktuell noch an. 

Fälle mit Kinderpornografie in NRW

Traurig ab wahr: Immer wieder gibt es Fälle mit kinderpornografischen Handlungen - und leider sind nicht selten Verwandte oder Eltern bei den üblen Taten involviert. Erst kürzlich hat eine Mutter ihre Tochter für 100 Euro an eine 54-jährige Menschenhändlerin verkauft - diese hatte das Mädchen dann zur Prostitution gezwungen. 

Außerdem beschäftigte ein weiterer Fall zu Beginn des Jahres die Staatsanwaltschaft in NRW. Zwei Männer sollen auf einem Campingplatz in der Nähe von Detmold über Jahre hinweg mindestens 31 Kinder missbraucht und gefilmt haben.