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In Gelsenkirchen ist es am Pfingstmontag (10. Juni) zu tragischen Szenen im Sportparadies gekommen. Im dortigen Spaßbad kam ein Kind zu Tode.

  • Besucher entdeckt leblosen Körper.
  • Reanimation des Kindes misslingt.

Wie die Polizei in der Nacht zu Dienstag mitteilte, sei der Körper des Jungen (2) an der Wasseroberfläche eines Schwimmbeckens des Freizeitbades „Sportparadies“ in Gelsenkirchen-Erle getrieben, wo ein Besucher des Schwimmbades diesen dann bemerkte.

Kind verstirbt im Sportparadies Gelsenkirchen

Mitarbeiter des Schwimmbades begannen in der Folge sofort damit, das Kind zu reanimieren. Später setzten Rettungskräfte diese fort. Am Ende aber brachte alles nichts – das Kind aus Bochum verstarb noch im Schwimmbad.

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Nun muss die Kriminalpolizei in Gelsenkirchen den genauen Hergang des Unglücks ermitteln. Die Staatsanwaltschaft Gelsenkirchen befasst sich derweil mit einem Fall, wonach ein weiblicher Schalke-Fan eine sexuelle Belästigung erfunden haben soll.

Die Tragödie folgt einem weiteren schlimmen Vorfall, der sich am 5. Januar dieses Jahres – auch in Gelsenkirchen – ereignet hatte. Im Zentralbad war an jenem Tag ein Mädchen (5) ertrunken.

Die gestorbenen Kinder sind beide syrischer Herkunft.

In Hamburg kam es ebenfalls am Pfingstmontag zu einem Badeunfall. Hier wollte ein Vater seinen sechsjährigen Sohn aus dem Wasser retten und erlitt dabei einen Herzinfarkt.