Schlimmer Vorfall im Ruhrgebiet

Silvester-Horror: Gefundener Böller explodiert zu früh - Junge (15) im künstlichen Koma

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In Gelsenkirchen hat sich ein Junge an Silvester schwer verletzt.

In Gelsenkirchen ist es an Silvester zu einem schlimmen Vorfall gekommen. Ein Junge (15) wurde beim Böllern schwer verletzt und schwebt in Lebensgefahr.

  • Ein Junge (15) wurde am Jahreswechsel in Gelsenkirchen schwer verletzt.
  • Ein Böller zerfetzte ihm die Hand.
  • Jetzt schwebt der junge Mann sogar in Lebensgefahr.

Gelsenkirchen - An Silvester ist es in Gelsenkirchen zu einem schlimmen Unfall gekommen, bei dem ein 15-jähriger Junge schwer verletzt wurde. Wie die Polizei mitteilt, schwebt der Gelsenkirchener aktuell in Lebensgefahr.

Gelsenkirchen: Böller zerfetzt Jungen die Hand

Was war passiert? Wie es in einer Mitteilung der Polizei heißt, habe der Junge zusammen mit einem Freund einen noch nicht explodierten Böller auf der Straße gefunden. Diesen habe der Junge versucht, anzuzünden. Außerdem, so die Polizei in ihrem Bericht, habe der Jugendliche einen Topfdeckel über den Böller gelegt. Diesen Deckel hatte der 15-Jährige offenbar ebenfalls auf dem Boden gefunden.

Dann die Katastrophe: Der Böller explodierte, während der Junge den Deckel darauflegte. Die Wucht des explodierenden Böllers sorgte dafür, dass der Deckel zersplitterte. In der Folge zog sich der Junge schwerste Verletzungen im Halsbereich und am rechten Unterarm zu. Auch an der rechten Hand erlitt der 15-Jährige schwerste Verletzungen.

Junge aus Gelsenkirchen verliert durch Böller einen Finger

Die schweren Verletzungen blieben nicht ohne Folgen. Der Junge musste operiert werden, verlor später einen Finger. Den kleinen Finger an der rechten Hand mussten Ärzte amputieren. Außerdem mussten sie den jungen Mann ins künstliche Koma versetzen. "Aufgrund des hohen Infektionsrisikos besteht zurzeit Lebensgefahr", berichtet die Polizei.

Unterdessen hatte es die Feuerwehr im Ruhrgebiet an Silvester mit vielen Bränden und Verletzten zu tun. Besonders heftig traf es Gelsenkirchen: Mehrere Patienten mussten bei Rettungseinsätzen mit schweren Augenverletzungen in Spezialkliniken transportiert werden. Ein Jugendlicher verletzte sich zudem schwer an beiden Händen.

Brände in Wuppertal und Krefeld sorgen für hohen Schaden

Rund um Silvester kommt es häufig zu solchen und ähnlichen Unfällen. So versetzten große Brände in Wuppertal in einem Mehrfamilienhaus und in Krefeld in einem Affengehege die Einsatzkräfte der Feuerwehr in höchste Alarmbereitschaft. Bei dem Brand in Krefeld kamen mehrere Affen ums Leben.

Wie gefährlich die Feuerwerkskörper sind, hat auch ein weiterer Fall aus dem Ruhrgebiet gezeigt. In Bochum wurde ein Jugendlicher durch einen Böller schwer verletzt und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden.

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