Gefährlicher Patient aus Therapieeinrichtung nach schwerem Raub auf der Flucht

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In Gelsenkirchen ist ein 30-jähriger nach einem schweren Raub auf der Flucht. Der Mann ist Patient einer Therapieeinrichtung und gilt als höchstgefährlich.

In Gelsenkirchen soll ein 30-jähriger eine Frau (52) angegriffen und beraubt haben. Der Mann gab offenbar vor, an einer Wohnung im Stadtteil Buer interessiert zu sein.

  • Bei der Geschädigten handelt es sich um eine Immobilienmarklerin.
  • Der Täter kehrte offenbar nicht in eine Therapieeinrichtung zurück.
  • Die Polizei warnt dringend davor, den 30-jährigen Mann anzusprechen.

Raubüberfall in Gelsenkirchen - Täter flüchtig

Die Polizei fahndet derzeit mit einem Foto nach dem tatverdächtigen David W., der am Mittwoch (9. Oktober) eine 52-jährige Frau in Gelsenkirchen-Buer angegriffen und anschließend ausgeraubt haben soll.

Der 30 Jahre alte Mann gab vor, sich für eine Mietwohnung an der Buschgrundstraße in Gelsenkirchen zu interessieren und vereinbarte für 13 Uhr einen Besichtigungstermin mit der Immobilienmaklerin.

Gelsenkirchen: Mann verletzte Marklerin mit einem Messer

Während der Besichtigung soll der Täter die 52-jährige zunächst bedroht und dann sogar mit einem Messer verletzt haben. Anschließend fesselte der Mann sein Opfer.

David W. flüchtete in einem gestohlenem Auto, dass er bei dem Überfall erbeutet hatte - mit Bargeld und weiteren Wertgegenständen im Gepäck.

Polizei: David W. ist höchstgefährlich

Offenbar war der Mann Patient einer Therapieeinrichtung und ist seit Mittwoch nicht in die Klinik zurückgekehrt. Jetzt hofft die Polizei mithilfe von einem Fahndungsfoto auf hilfreiche Hinweise.

Allerdings warnt die Polizei dringend davor, den 30-Jährigen anzusprechen oder ihn festzuhalten. Stattdessen werden Zeugen gebeten, direkt den Notruf (110) zu wählen oder die Polizei Gelsenkirchen unter den Telefonnummern 0209/365 8112 oder -8240 (Kriminalwache) zu verständigen.

Eine Vielzahl an Notrufen, versetzte zudem auch die Feuerwehr Gelsenkirchen in Alarm: Eine heftige Explosionen hatten die Anrufer aufgeschreckt - eine Kfz-Werkstatt brannte nach der Detonation lichterloh.

Weitere Raubüberfälle im Ruhrgebiet

In Dortmund legten die Ermittlungsarbeiten eines Überfall am Donnerstag (10. Oktober) den Hauptbahnhof lahm. Ein maskierter Mann raubte eine Tankstelle auf der Bornstraße aus.

In Dortmund kam es am Sonntag (27. Oktober) zu einem Raubüberfall in der Innenstadt. Eine Personengruppe trat dabei auf einen 19-Jährigen ein. Von der Beute fehlt bisher jede Spur.