Großbrand in Wohnhaus

Brand in Gelsenkirchen: Feuerwehr rettet 40 Personen aus Mehrfamilienhaus

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Großeinsatz für die Feuerwehr in Gelsenkirchen: Es gab einen Brand in einem Wohnhaus.

Ein Brand in einem Wohnhaus hielt die Feuerwehr in Gelsenkirchen heute Nacht (8. November) in Atem. Im Keller des Hauses war ein Feuer ausgebrochen - und hatte den Fluchtweg für die Bewohner abgeschnitten. 

  • In der Altstadt in Gelsenkirchen ist in der Nacht auf Freitag ein Feuer ausgebrochen.
  • Die Feuerwehr war mit 75 Einsatzkräften vor Ort, um den Brand in dem Wohnhaus zu löschen.
  • Es mussten 40 Personen in Sicherheit gebracht werden.

Gelsenkirchen: Brand in Wohnhaus sorgt für Großeinsatz der Feuerwehr

Um kurz vor 2 Uhr ging die Meldung zu dem Brand bei der Feuerwehr ein - das Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses in der Husemannstraße mitten in der Altstadt von Gelsenkirchen war komplett verraucht. Der Grund: Im Keller war ein Feuer ausgebrochen. Dadurch hatte sich gefährlicher Brandrauch entwickelt und den Bewohnern des Hauses den Fluchtweg abgeschnitten. 

Nur wenige Minuten nachdem der Notruf eingegangen war, waren die Einsatzkräfte jedoch mit einem Großaufgebot vor Ort und begannen umgehend mit den Lösch- und Rettungsarbeiten. Zum Glück - denn durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindert werden. 

Feuerwehr Gelsenkirchen rettet 40 Personen nach Brand in Wohnhaus

Vor allem dadurch, dass die Einsatzkräfte parallel vorgingen, um den Brand in dem Wohnhaus in Gelsenkirchen zu in den Griff zu bekommen, konnten sie ein größeres Unglück verhindern. Ein Trupp kümmerte sich um die Rettung der Bewohner, der andere Teil derFeuerwehr begann mit der Brandbekämpfung im Keller. 

Da der Fluchtweg laut Angaben der Feuerwehr über das Treppenhaus durch die starke Rauchentwicklung abgeschnitten war, musste die Feuerwehr eine Drehleiter einsetzen, um alle Menschen aus dem Wohnhaus in der Altstadt in Sicherheit zu bringen. Sie retteten insgesamt 40 Personen aus dem brennenden Gebäude, die noch vor Ort von einem Notarzt untersucht wurden.

Glück im Unglück nach Brand in Gelsenkirchen

Dieser ordnete an, dass drei der 40 Personen nach dem Brand zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus in Gelsenkirchen gebracht werden müssen. Alle anderen Bewohner hatten "Glück im Unglück" - sie konnten tatsächlich nach Abschluss der Löscharbeiten und allen notwendigen Lüftungsmaßnahmen noch in derselben Nacht wieder in ihre Wohnungen zurück.

Auch das war nur Dank des schnellen Einsatzes der Feuerwehr möglich. Denn der hatte verhindert, dass sich das Feuer im Keller nicht auf den Rest des Hauses ausbreiten konnte. Bei einer Familie saß der Schock jedoch besonders tief, sie wollten den Rest der Nacht lieber bei Freunden verbringen.

In der Regel ist es eher die Ausnahme, dass die heimischen vier Wände nach einem solchen Brand wieder direkt bewohnbar sind. Häufig droht nach einem Feuer Einsturzgefahr oder die Rauchgasentwicklung war so stark, dass die Bewohner nicht in ihre Wohnungen können. Das war zum Beispiel bei einem Hausbrand in Gelsenkirchen-Schalke der Fall. Hier war das Feuer allerdings im Dachstuhl ausgebrochen. 

Brand in Gelsenkirchen sorgt für Großaufgebot der Feuerwehr

Der Brand in der Altstadt von Gelsenkirchen war von einem solchem Ausmaß, dass rund 75 Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr mit 25 Fahrzeugen vor Ort waren. Außerdem war auch die Feuerwehr Essen zeitweise an dem Einsatz beteiligt, um das Feuer zu löschen. 

Eine Vielzahl an Notrufen, versetzte zudem auch die Feuerwehr Gelsenkirchen in Gelsenkirchen-Bismarck in Alarm: Eine heftige Explosionen hatten die Anrufer aufgeschreckt - eine Kfz-Werkstatt brannte nach der Detonation lichterloh.

Da noch unklar ist, warum es im Keller des Mehrfamilienhauses gebrannt hatte, hat nun die Polizei die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Bei einem Brand in Dortmund war kürzlich Müll und Gerümpel die Ursache für ein Feuer im Keller - auch hier musste die Feuerwehr mit einem Großaufgebot anrücken.