Warnung der Polizei

Bahnhof Gelsenkirchen: Hund springt auf Gleise, Frau hinterher - Lebensgefahr! 

In Gelsenkirchen ist eine Frau ihrem Hund hinterher gesprungen, auf die Gleise des Hauptbahnhofes.
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In Gelsenkirchen ist eine Frau ihrem Hund hinterher gesprungen, auf die Gleise des Hauptbahnhofes.

Am Sonntag (21. Juni) hat eine Frau in Gelsenkirchen sich selbst in Lebensgefahr gebracht und den Bahnhof kurzzeitig lahmgelegt. Wegen ihres Hundes.

  • In Gelsenkirchen hat sich eine junge Frau am Sonntagabend (21. Juni) in Lebensgefahr gebracht.
  • Sie folgte ihrem Hund, der auf die Gleise sprang, weshalb der Bahnhof gesperrt wurde.
  • Nun wurde Anzeige gegen die Hundebesitzerin gestellt.
Gelsenkirchen - In Gelsenkirchen hat sich eine 27-jährige Frau am Sonntag (22. Juni) in Lebensgefahr gebracht. Sie sprang während des laufenden Betriebs in die Gleise des Bahnhofs, um ihren Hund zu suchen (alle Ruhrgebiets-Themen bei RUHR24.de).

Stadt

Gelsenkirchen

Fläche

104,8 km²

Höhe

60 m

Bevölkerung

260.368 (2016)

Vorwahl

0209

Bahnhof Gelsenkirchen: Frau springt Hund auf Gleisanlage hinterher

Am späten Sonntagabend gegen 22.30 Uhr hielt sich die 27-jährige Frau mit ihrem Hund an einem Bahnsteig des Gelsenkirchener Hauptbahnhofes auf.

Der Triebfahrzeugführer eines einfahrenden Regionalexpresses erklärte gegenüber der Polizei, dass der Hund der Frau sich gefährlich nah an der Bahnsteigkante aufgehalten habe, als der Zug eingefahren sei, weshalb er eine Schnellbremsung eingeleitet habe.

Daraufhin soll der Hund in die Gleisanlage gesprungen sein und seine Besitzerin hinterher, um ihn zurückzuholen. Da sowohl der Hund als auch die 27-jährige Halterin sich in den Gleisen befanden, ordnete die Bundespolizei gleich eine Sperrung des Hauptbahnhofes an, wie es in einer Pressemitteilung der Polizei heißt.

Hauptbahnhof Gelsenkirchen gesperrt: Frau bringt sich wegen Hund in Lebensgefahr

Nach rund 25 Minuten hatte die Polizei den Hund gefangen und brachte ihn zur Wache, wo seine Besitzerin bereits wartete. Eine Videoaufzeichnung zeigte, dass die Frau wegen fahrlässigen Verhaltens mitverantwortlich für den Vorfall sein könnte.

Gegen sie wurde nun ein Strafverfahren eingeleitet wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Der Regionalexpress hatte eine Verspätung von 45 Minuten.

In diesem Zusammenhang warnt die Polizei noch einmal vor den Gefahren des Bahnverkehrs und mahnt, an Bahnsteigen, Bahnsteigkanten und allgemein Orten, wo Züge fahren, vorsichtig zu sein.