Fridays for Future: Der Überblick zu allen 26 Demos im Ruhrgebiet

Im ganzen Ruhrgebiet finden Demonstrationen der Fridays for Future Bewegung statt. Archivbild: Lisa Bender/RUHR24
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Im ganzen Ruhrgebiet finden Demonstrationen der Fridays for Future Bewegung statt. Archivbild: Lisa Bender/RUHR24

Sie fordern mehr Klimaschutz: Am Freitag gehen weltweit Demonstranten der Fridays for Future Bewegung auf die Straßen. Auch im Ruhrgebiet.

Mit ihrem "Globalen Klimastreik" wollen die Initiatoren und Teilnehmer der Fridays for Future Demonstrationen heute (20. September) zeigen, wie viele Menschen auf der ganzen Welt sich für mehr Klimaschutz einsetzen. Mit dabei sind auch Demonstranten in 26 Städten im Ruhrgebiet.

  • Am Freitag (20. September) gehen weltweit Menschen für mehr Klimaschutz auf die Straße.
  • Im Ruhrgebiet sind laut Fridays for Future 26 Demonstrationen geplant.
  • Erstmals sind dabei explizit alle Generationen zum Streik aufgerufen.

Fridays for Future fordert auch im Ruhrgebiet: Alles fürs Klima

#AllesfürsKlima. Unter diesem Motto demonstrieren heute auf der ganzen Welt Menschen für mehr Klimaschutz. Veranstaltungen gibt es unter anderem in Berlin, Tokyo und New York. Aber auch an so entlegenen Orten wie Hawaii, Reykjavík (Island) und Madagaskar wollen Klimaschützer demonstrieren.

Und auch im Ruhrgebiet gehen in vielen Städten Schüler, Studenten und Unterstützer der Fridays for Future Bewegung auf die Straße. In Dortmund blockieren dabei laut Veranstalter rund 10.000 Personen mit einer Menschenkette Straßen in der Innenstadt. Mehr Infos dazu gibt es in unserem Live-Ticker.

In Essen ist die Rede von mehr als 6.000 Demonstranten. Insgesamt wird sich die Zahl der Teilnehmer allein im Ruhrgebiet wohl auf mehrere 10.000 belaufen. Offizielle Schätzungen gibt es noch nicht.

Alle Generationen sollen mitmachen

Mit bei den Demonstrationen vor Ort sind auch immer mehr Erwachsene. Zum ersten Mal richtete sich der Streikaufruf diesmal nicht nur an Schüler und Studierende, sondern an Menschen aller Generationen.

"Um alle Erwachsene zu mobilisieren, ruft Klima-Streik.org über ein breites zivil-gesellschaftliches Bündnis (mit über 50 NGOs und Partnern) auf, sich unserem Protest anzuschließen", schreiben die Veranstalter auf ihrer Homepage.

Insgesamt 26 Demonstrationen im Ruhrgebiet

Im Ruhrgebiet ist es in 26 Städten möglich, sich an den Demonstrationen von Fridays for Future zu beteiligen. Veranstaltungen gibt es in diesen Städten:

  • Hamm (10 Uhr, vor der Stadtbücherei)
  • Selm (13 Uhr Freibad/Bürgerhaus)
  • Lünen (12 Uhr, Europaplatz)
  • Unna (12 Uhr, Rathausplatz)
  • Schwerte (9 Uhr, Rohrmeisterei)
  • Iserlohn (10 Uhr, Hemberg Parkplatz)
  • Hagen (12 Uhr, Johanniskirche)
  • Herdecke (18 Uhr, Kirchender Dorfweg)
  • Witten (12 Uhr, Rathaus)
  • Dortmund (12 Uhr, Friedensplatz)

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  • Bochum (11.45 Uhr, Dr.-Ruer-Platz)
  • Hattingen (9.30 Uhr, Untermarkt)
  • Herne (10 Uhr, Europaplatz)
  • Castrop-Rauxel (13 Uhr, Marktplatz)
  • Datteln (12 Uhr, Neumarkt)
  • Oer-Erkenschwick (12.30 Uhr, Berliner Platz)
  • Recklinghausen (12 Uhr, Bahnhof)

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  • Marl (12 Uhr, Rathausplatz)
  • Dorsten (10.30 Uhr, Marktplatz)
  • Herten (10 Uhr, Am Glashaus)
  • Gelsenkirchen (12 Uhr, Heinrich-König-Platz)
  • Essen (10 Uhr, Burgplatz)

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  • Bottrop (14.30 Uhr, Ernst-Wilczock-Platz)
  • Mülheim an der Ruhr (14 Uhr, Kurt-Schumacher-Platz)
  • Duisburg (12.30 Uhr, Hauptbahnhof)
  • Oberhausen (11.30 Uhr, Schwartzstraße)
  • Dinslaken (12 Uhr, Neutroplatz)

Insgesamt fanden am 20. September Demonstrationen in 575 deutschen Städten statt. In NRW gehörten dazu Köln, Düsseldorf und Bielefeld. Die wichtigsten Forderungen der Fridays for Future Bewegung sind dabei ein Kohleausstieg bis 2030 und 100 Prozent erneuerbare Energien bis 2035.

Auch die Landwirte sind wütend. Am Montag (25. November) wird es erneut eine riesige Trecker-Demo geben - auch in Dortmund. Man rechnet mit rund 700 Treckern, die auf ihrem Weg nach Berlin durch Dortmund rollen werden. Das wird für ein Verkehrschaos sorgen. Alle Infos zur demnächst anstehenden Mega-Demo von Fridays for Future lest ihr hier.