Klima-Demos am Freitag

Fridays for Future im Ruhrgebiet: In diesen Städten wird heute demonstriert

Am heutigen Freitag (29. November) gehen erneut weltweit Menschen für einen ambitionierteren Klimaschutz auf die Straßen. Auch im Ruhrgebiet finden zahlreiche Demos von Fridays for Future statt.

  • Auf der ganzen Welt wollen am Freitag (29. November) Menschen für mehr Klimaschutz demonstrieren.
  • Im Ruhrgebiet finden in über 20 Städten Demonstrationen von Fridays for Future statt.
  • Dabei kann es zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen.

Dortmund - Ihre Forderung ist klar: Mehr Klimaschutz statt weitermachen wie bisher. Dafür gehen heute (29. November) auf der ganzen Welt Menschen auf die Straßen. Demonstrationen von Fridays for Future sind unter anderem in New York, Berlin und Tokyo geplant. Aber auch an so entlegenen Orten wie Ulaanbaatar (Mongolei), Maiduguri (Nigeria) und Honolulu (Hawaii) sind Veranstaltungen wollen Menschen für den Klimaschutz demonstrieren.

Fridays for Future im Ruhrgebiet: Demonstrationen in mehr als 20 Städten

Und auch im Ruhrgebiet werden heute wohl wieder tausende vor allem junge Menschen auf die Straßen gehen, um Druck auf die Regierung aufzubauen. Deren Klimapaket kritisieren die Aktivisten von Fridays for Future als "lächerlich" und fürchten, dass es noch tiefer in die Krise führt.

Den 29. November haben die Organisatoren des "Internationalen Klimastreiks" nicht zufällig ausgewählt: Es ist der letzte Freitag vor der Weltklimakonferenz der Vereinten Nationen (UN). Die findet ab dem 2. Dezember im spanischen Madrid statt.

Fridays for Future: In diesen Städten im Ruhrgebiet wird demonstriert:

Um den Politikern vor dieser Konferenz zu zeigen, dass sie mit den bisherigen Fortschritten im Kampf gegen den Klimawandel noch nicht zufrieden sind, gehen heute auch im Ruhrgebiet viele Menschen auf die Straßen. Demonstrationen von Fridays for Future sind laut der Homepage der Bewegung in diesen Städten geplant:

  • Bochum (12 Uhr, Springerplatz)
  • Bottrop (11 Uhr, Bahnhof)
  • Castrop-Rauxel (13 Uhr, Simon-Cohen-Platz)
  • Datteln (14 Uhr, Neumarkt)
  • Dinslaken (12 Uhr, Rathaus)
  • Dorsten (14 Uhr, Goldener Anker)
  • Dortmund (12 Uhr, Nordausgang Hauptbahnhof)
  • Duisburg (13.30 Uhr, Hauptbahnhof)
  • Essen (11 Uhr, Viehofer Platz)
  • Gelsenkirchen (12 Uhr, Heinrich-König-Platz)
  • Hagen (12 Uhr, Berliner Platz)
  • Hattingen (15 Uhr, Rathausplatz)
  • Hamm (10 Uhr, Platz der deutschen Einheit)
  • Herne (11 Uhr, Bahnhofstraße)
  • Kamen (11.29 Uhr, Bahnhof)
  • Lünen (12 Uhr, Europaplatz)
  • Moers (14.45 Uhr, Rathaus)
  • Mülheim an der Ruhr (14 Uhr, Rathausmarkt)
  • Oberhausen (11.30 Uhr, Sterkrader Bahnhof)
  • Recklinghausen (11 Uhr, Dr. Helene Kuhlmannplatz)
  • Unna (12 Uhr, Platz der Kulturen)
  • Voerde (11.30 Uhr, Comenius-Gesamtschule)
  • Witten (12 Uhr, Ossietzkyplatz)

Fridays for Future: Unterstützung aus allen Generationen

Unterstützt werden die jungen Demonstranten bei ihrem Protest von immer mehr Menschen aller Altersgruppen. So rufen mittlerweile auch die "Scientists for Future" und die "Partents for Future" auf, sich an den Demonstrationen von Fridays for Future zu beteiligen.

Der letzte große Klimastreik von Fridays for Future fand am 20. September statt. Damals versammelten sich deutschlandweit etwa 1,4 Millionen Demonstranten. Kurze Zeit später beschloss die Bundesregierung das Klimapaket, das nach Meinung der Aktivisten aber nicht ausreicht. Die Demonstranten fordern von den Politikern etwa einen Kohleausstieg bis 2030.

Rubriklistenbild: © Lisa Bender/RUHR24

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