Sommerwetter in NRW

Ruhrgebiet: Erste Freibäder öffnen – diese Corona-Regeln gelten

Ein Mann läuft durch ein leeres Freibad-Becken
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Der Beginn der Freibad-Saison 2021 steht kurz bevor. Trotz Corona-Pandemie, werden die Freibäder auf Vordermann gebracht. (Symbolbild)

Im Ruhrgebiet öffnen viele Freibäder wieder. Für die Besucher gelten wichtige Corona-Regeln zum Schutz vor einer möglichen Ansteckung.

Dortmund - Das sommerliche Wetter in NRW lockt vor dem Feiertag zahlreiche Menschen nach draußen vor die Tür. Eine Abkühlung im Freibad wäre da genau das Richtige. Doch der Besuch im Schwimmbad sollte besser vorher geplant sein.

RegionRuhrgebiet
Bevölkerung5.112.050 (2019)
Fläche4.438,69 Quadratkilometern

Freibad in Bochum geöffnet - Corona-Test und Online-Ticket erforderlich

Egal, ob zum Rutschen, Bahnen schwimmen oder für die Sprungtürme - Freibäder erfreuen sich vor allem bei hohen Temperaturen großer Beliebtheit. Doch aufgrund der Corona-Pandemie sind noch zahlreiche solcher Lokalitäten geschlossen und müssen die Öffnung verschieben. Im Ruhrgebiet gibt es aber nun Hoffnung für Wasserratten - und für die, die es werden wollen.

Anfang Mai hat bereits ein Freibad in Nordrhein-Westfalen für Aufregung gesorgt. Im Kreis Coesfeld wurde aufgrund der niedrigen Sieben-Tage-Inzidenz trotz des Corona-Lockdowns das erste Schwimmbad in NRW für Besucher wieder eröffnet - als Modellprojekt. Seit Dienstag (1. Juni) öffnen nach und nach auch weitere Schwimmbäder die Tore, allerdings mit einigen Einschränkungen.

Auf die Pommes mit Ketchup müssen Besucher im Freibad oftmals vermutlich genauso verzichten wie auf das geliebte Wassereis. Doch für leidenschaftliche Schwimmer kann sich der Besuch trotzdem schon lohnen.

Freibäder im Ruhrgebiet: Vorteile für Geimpfte und Genesene bei Corona-Regeln

So ist es nach Informationen von Radio Bochum seit Dienstag (1. Juni) möglich, in den Freibädern Langendreer und Südfeldmark in Bochum seine Bahnen zu ziehen. Das entsprechende Ticket müssen sich Sport-Fans allerdings nun online kaufen statt vor Ort am Kassenhäuschen. Außerdem geht es nach dem Training direkt unter die Dusche. Denn die Liegewiesen sollen weiterhin gesperrt bleiben.

Aber die begeisterten Schwimmer brauchen für den Eintritt ins Freibad nicht nur eine Online-Reservierung inklusive Ticket, sondern auch einen offiziellen und negativen Corona-Test, der maximal 48 Stunden alt sein darf.

Im Ruhrgebiet haben bereits einige Freibäder wieder geöffnet (Symbolbild).

Wer bereits vollständig gegen Covid-19 geimpft oder genesen ist, benötigt die entsprechenden Dokumente, die man beispielsweise auch für den Sommer-Urlaub in Kroatien bei sich führen muss.

Freibäder in Dortmund: Schwimmbecken (vorerst) nur für Anfänger zugänglich

In Dortmund hat seit Dienstag aufgrund der Corona-Regeln für Freibäder kaum jemand Zutritt zu den Becken. Die Ausnahme bilden Schwimmanfänger. Bis Freitag (7. Juni) können in den Freibädern von Betreiber Sportwelt Dortmund Kinder zum Schwimmkurs angemeldet werden, die noch kein Seepferdchen-Abzeichen absolviert haben.

Im Fokus dabei steht die „erhöhte Effektivität“, heißt es auf der Homepage der Sportwelt Dortmund. Daher gibt es den Unterricht aktuell nur in Kleingruppen mit maximal acht Kindern.

Sowohl Kinder als auch Erwachsene dürfen hingegen aktuell im Freibad Bornekamp in Unna schwimmen. Voraussetzung für den Einlass ist neben Eintrittskarten ebenfalls ein aktueller Corona-Test mit offiziell negativem Ergebnis. Auch im Freibad von Unna benötigen Geimpfte und Genese ihre Dokumente. Außerdem müssen die Schwimmer eine Besuchererfassung ausfüllen und möglichst die LUCA-App nutzen. Eine Alternative bietet das Freibad in Kamen, das aktuell ebenfalls geöffnet sein soll. (Weitere News aus dem Ruhrgebiet bei RUHR24).

Freibäder im Ruhrgebiet: Corona-Inzidenzen bestimmen über Öffnung

In Essen soll das Freibad Hesse nach Angaben von Radio Essen frühestens am 12. Juni öffnen. Mitte des Monats soll zudem das Freibad in Witten-Annen wieder Schwimmer empfangen dürfen. Bislang geschlossen soll außerdem das Freibad „Schöne Flöte“ in Holzwickede sein. Schlechte Nachrichten gibt es auch für Schwimm-Fans aus Essen-Steele. Das dortige Freibad soll offenbar in diesem Jahr nur für Schwimmvereine und offene Schwimmkurse verfügbar sein.

Laut der aktuellen Coronaschutzverordnung entfällt die Testpflicht in NRW für Schwimmbadbesuche bei einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz bis 35. Liegt die Inzidenz zwischen 35 und 50 dürfen Freibäder unter Einhaltung der Corona-Maßnahmen für eine begrenzte Anzahl an Besuchern öffnen. Ist die Inzidenz in der zum Freibad gehörenden Stadt zwischen 50 und 100 dürfen die Anlagen nur Sportschwimmer empfangen, die getestet, geimpft oder genesen sind. Bei einem Wert von mindestens 100 müssen die Schwimmbäder schließen.

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