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Ein Großfeuer im Chemiepark Marl hat in der Nacht zu Mittwoch erheblichen Schaden angerichtet.

„Etwa 200 Feuerwehrleute rückten an, um gegen den Brand zu kämpfen“, sagte ein Feuerwehrsprecher gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Der Brand war in der Nacht zum Mittwoch (24. April) in einer Sortieranlage für Verpackungen der Firma Alba am Lipper Weg (nahe Tor 1) ausgebrochen. Menschen wurden laut Angaben des Chemieparks bei dem Feuer nicht verletzt.

Anwohner sollten Fenster schließen

Im Bereich des Chemieparks Marl und weiter Richtung Dorsten in Richtung nördliches Ruhrgebiet war in der Nacht Brandrauch vernehmbar. Die Feuerwehr wies Anwohner darauf hin, vorsorglich Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Gegen frühen Morgen dann hatten die Einsatzkräfte das Feuer unter Kontrolle, wie der Chemiepark mitteilte. Es würden allerdings noch Nachlöscharbeiten stattfinden.

Wie die Presseabteilung des Chemieparks mitteilt, seien bei Luftmessungen rund um den Brandort keine Schadstoffe in der Luft nachgewiesen worden.

Höhe des Schadens in Marl noch unbekannt

„Wie hoch der Schaden genau ist, können wir erst sagen, wenn das Feuer komplett gelöscht ist“, erklärte eine Sprecherin des Chemieparks in der Nähe von Recklinghausen. Der Chemiepark selbst sprach von einem „erheblichen Sachschaden“.

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In der Nacht brachten die Löschkräfte die Flammen unter Kontrolle. Wie es zu dem Brand kam, konnten die Behörden zunächst nicht sagen. mit dpa-Material