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Seit 2000 zeichnet der Deutsche Fahrradpreis vorbildliche Projekte rund um den Drahtesel aus. In diesem Jahr gehen gleich drei Preise nach NRW. Oberhausen punktet mit einer besonders genialen Idee.

Die Ruhrgebiets-Stadt kam mit ihrem Projekt
„RadWelle“
zwar nur auf Platz zwei, kann aber dennoch stolz sein. Dort werden an 22 Ampeln im Stadtgebiet Fahrradfahrer automatisch erkannt. Bei freier Fahrbahn wird dann von der Ampel eine grüne Welle für sie ausgelöst.

Mit der Aktion verspricht sich die Stadt Oberhausen mehr Komfort für Radfahrer. Und: Durch kurze oder keine Wartezeiten an Ampeln soll es weniger Radfahrer geben, die über Rot fahren – was wiederum die Sicherheit erhöht.

Erster Platz für Regionalverband Ruhr

Den ersten Platz in der Kategorie Infrastruktur gas es beim Deutschen Fahrradpreis für die Pläne des Regionalverbands Ruhr, das bestehende, touristisch geprägte Radverkehrsnetz alltagstauglicher zu machen. So entsteht im Ruhrgebiet aktuell zum Beispiel der Radschnellweg Ruhr auf über 100 Kilometern.

Das Kölner Aktionsbündnis „#RingFrei“ belegte den ersten Platz in der Kategorie Kommunikation. Es habe durch eine gezielte Ansprache der Öffentlichkeit eine Aufhebung der Radwegebenutzungspflicht auf den Kölner Ringen durchgesetzt.

Der mit insgesamt 18.000 Euro dotierte Deutsche Fahrradpreis ist eine Initiative des Bundesverkehrsministeriums und der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW (AGFS). mit dpa-Material

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Hier gibt es mehr Informationen zum Deutschen Fahrradpreis und seinen Preisträgern.