S-Bahn-, RE- und RB-Linien

Umstellung bei VRR, Bahn und Bogestra - größter Fahrplanwechsel im Ruhrgebiet seit Jahren

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Fahrplanwechsel bei Bahn, VRR und Bogestra.

Am Sonntag (15. Dezember) hat sich im Ruhrgebiet einiges geändert: VRR, Bahn und Bogestra haben neue Fahrpläne eingeführt. Was Kunden jetzt wissen müssen:

  • Auf Fahrgäste des öffentlichen Nahverkehrs im Ruhrgebiet kommen bald zahlreiche Änderungen zu.
  • Das Fahren mit der Bahn soll künftig einfacher und komfortabler sein.
  • Auch der Rhein-Ruhr-Express optimiert sein Angebot

Ruhrgebiet - Am Sonntag (15. Dezember) kommen auf alle Bus- und Bahnfahrenden riesige Änderungen im Fahrplan zu. Die gute Nachricht vorweg: Es soll alles besser werden! Mehr Busse, mehr Züge, eine schnellere Taktung und mehr Anschlussmöglichkeiten. Doch erst einmal heißt es Aufgepasst! Denn auch die Fahrtzeiten der einzelnen Linien können sich ändern.

VRR ändert Fahrplan: Fahrgäste müssen sich auf Änderungen im Zugverkehr einstellen

Für Leute, die regelmäßig mit dem Zug unterwegs sind, bedeuten Änderungen im Fahrplan oftmals nervige Umstellungen. Das gilt ab dem 15. Dezember auch für Fahrgäste im VRR-Gebiet. Allerdings dürfen sich einige von ihnen auch auf die Fahrplananpassung freuen. 

Dann können nämlich deutlich mehr Ziele als heute direkt erreicht werden. Auch das Reisen wird dank neuer Fahrzeuge deutlich komfortabler. Insgesamt legen die Züge künftig etwa zwei Millionen zusätzliche Kilometer pro Jahr im VRR zurück.   

S-Bahn, RE- und RB-Linien betroffen - VRR ändert Fahrplan

Auf der Internetseite des VRR könnt ihr euch darüber informieren, was sich auf den einzelnen S-Bahn-, RE- und RB-Linien zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2019 ändert. Die genauen Abfahrtszeiten findet ihr in den elektronischen Auskunftsmedien von VRR und den Verkehrsunternehmen. Weitere Änderungen im Netz treten im Laufe des Jahres 2020 in Kraft.

Die weitreichendsten Änderungen bildet die S-Bahn, die im Ruhrgebiet mit einer neuen Taktstruktur im 15-/30-Minuten-Takt und angepassten Linienführungen aufwartet und mit schnellen und direkten Regionalverkehrslinien ergänzt wird.

Änderungen bei S-Bahnen - Bochum und Dortmund ziehen mit

Da auch die S-Bahnlinien S1, S2 und S4 von einem 20-Minuten- auf einen 15-/30-Minuten-Takt umgestellt werden, gibt es auch im Bereich der DSW21 (Dortmund) kleinere Anpassungen. Allerdings werden auf den betroffenen Linien 462 und 470, 471 und 428 hauptsächlich einfach mehr Busse fahren - allerdings gegebenenfalls zu anderen Zeiten.

Auch die U-Bahnen in Bochum verkürzen ihre Taktung. Bisher fuhren sie alle 10 Minuten. Ab Sonntag (15. Dezember) wird sich das ändern - die Taktung wurde weitgehend auf 7,5 Minuten verkürzt

S-Bahn Rhein-Ruhr ermöglicht komfortables Reisen mit dem Zug - VRR ändert Fahrplan

Freuen könnt ihr euch dann auch auf mehr Komfort. Zum einen bietet die Deutsche Bahn eine neue App an, die das derzeitige Ticket-Chaos lösen soll. Zum anderen kommen ab Mitte Dezember bei der S-Bahn Rhein-Ruhr zwei neue Fahrzeugtypen zum Einsatz: 41 eigens angeschaffte FLIRT-Neufahrzeuge, Typ XL der Stadler Pankow GmbH und 48 umfassend modernisierte Gebrauchtfahrzeuge des Typs ET 422 der DB Regio AG. 

Alle Fahrzeuge sind sofort als S-Bahn Rhein-Ruhr zu erkennen – durch ihre moderne, einheitliche Gestaltung im Grün-Weiß des VRR, der sich mittlerweile zu den Circle-Line-Plänen geäußert hat, und der neuen S-Bahn Rhein-Ruhr. Alle Infos zur S-Bahn Rhein-Ruhr findet ihr auf der Internetseite

VRR ändert Fahrplan: RRX optimiert sein Angebot

Von der Fahrplanänderung ist außerdem auch der Rhein-Ruhr-Express (RRX) betroffen. Mit dem Startschuss am 15. Dezember wird dann nämlich eine weitere RE-Linie in den Rhein-Ruhr-Express-Vorlaufbetrieb überführt.

National Express übernimmt künftig die Linie RE 6 (RRX) von Minden nach Köln. Im Juni 2020 startet dann noch Abellio mit dem RE 1 (RRX) von Aachen nach Hamm. Den Abschluss verantwortet wiederum National Express im Dezember 2020 auf der Linie RE 4 (RRX) von Aachen nach Dortmund, wo kürzlich ein Zug evakuiert werden musste. Alle Infos zum Rhein-Ruhr-Express gibt es auf der Homepage des RRX nachzulesen. 

VRR ändert Fahrplan: Ticketpreise werden ab 2020 erhöht

Die großen Änderungen im Bereich des VRR haben allerdings nicht nur positive Auswirkungen. Die Verbesserung des Angebots zieht natürlich Kosten nach sich. Deshalb werden Tickets für Fahrgäste im VRR-Gebiet ab 2020 teurer

So sehen die Tarife ab 2020 dann aus: 

  • das 4er-Ticket (Aktuell 10,50 Euro für Preisstufe A, ab 2020 dann 10,70 Euro) 
  • das 10er-Ticket (Aktuell 22,60 Euro für Preisstufe A, ab 2020 dann 22,90 Euro) 
  • das 24-Stunden-Ticket (Aktuell 7,10 Euro für Preisstufe A, ab 2020 dann 7,20 Euro) 
  • das 48-Stunden-Ticket (Aktuell 13,50 Euro für Preisstufe A, ab 2020 dann 13,70 Euro)

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