Gewalttat in Industriegebiet

Nach Schüssen auf Mann: Polizei im Ruhrgebiet sucht mutmaßlichen Täter mit Phantombild

Die Polizei in Essen sucht nun mit einem Phantombild nach einem möglichen Täter.
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Die Polizei in Essen sucht nun mit einem Phantombild nach einem möglichen Täter.

In Essen ist kurz vor Weihnachten ein Mann niedergeschossen worden. Acht Tage später hat die Polizei ein Phantombild veröffentlicht.

  • Am 19. Dezember wurden in einem Industriegebiet in Essen Schüsse abgegeben.
  • Ein Mann wurde dabei schwer verletzt.
  • Die Polizei hat nun ein Phantombild veröffentlicht.

Update, Freitag (27. Dezember), 15.30 Uhr: Nach dem Schuss auf einen 41-jährigen Mann aus Brandenburg sucht die Polizei in Essen nun mit einem Phantombild nach einem Täter. Er soll am 19. Dezember dieses Jahres den Mann auf der Straße "Neu-Cöln" in Essen-Borbeck in den Bauch geschossen haben.

Polizei Essen will Täter mit Phantombild schnappen

"Mit der Veröffentlichung des Phantombilds erhofft sich die ermittelnde Mordkommission nähere Angaben zu den geflüchteten Tätern, insbesondere zum Schützen", heißt es am Freitag von der Polizei.

Nach einem Bauchschuss auf einen Mann in Essen sucht die Polizei diesen Mann.

Das Opfer aus Brandenburg wurde bei dem Schuss in den Bauch schwer verletzt. Wie Zeugen nach der Tat gegenüber der Polizei angaben, sollen zwei Männer an der Attacke beteiligt gewesen sein. "Auffällig an ihnen war insbesondere die unterschiedliche Körpergröße", berichtet die Polizei. So war der Schütze circa 1,70 Meter, sein Komplize 1,90 Meter groß.

Update, Freitag (20. Dezember), 19.35 Uhr: Essen - Nachdem am Donnerstag (19. Dezember) in einem Gewerbegebiet in Essen-Borbeck ein Mann niedergeschossen wurde, sucht die Polizei nun Zeugen. Bei nächtlichen Ermittlungen wurden insbesondere Tatortspuren gesucht und gesichert. "Nach derzeitigen Erkenntnissen sollen nach der Tat zwei Männer vom Tatort geflüchtet sein", schreibt die Polizei in einer aktuellen Pressemitteilung.

Mann in Essen niedergeschossen: Polizei hofft auf Hinweise von Zeugen

Auffällig an ihnen soll insbesondere die unterschiedliche Körpergröße gewesen sein. So war einer der Täter laut den Angaben ca. 1,70 Meter groß, sein Komplize 1,90 Meter. Sie waren beide dunkel gekleidet und sollen ein "südländisches Aussehen" gehabt haben. Nach der Tat, bei der nach jetzigem Kenntnisstand keine scharfe Schusswaffe eingesetzt wurde, sollen sie in Richtung Weidkamp geflüchtet sein.

Die Polizei Essen, der vom Bündnis "Essen stellt sich quer" Rassismus vorgeworfen wird, hofft nun, dass Anwohner oder Passanten die beiden Männer im Bereich Schacht Neu-Cöln / Weidkamp gesehen haben oder Hinweise auf verdächtige Personen geben können. Das Kriminalkommissariat (KK11) nimmt Hinweise unter der Telefonnummer 0201/829-0 entgegen. 

Mann in Essen niedergeschossen - Zeuge findet Verletzten auf dem Boden

Erstmeldung, Donnerstag (19. Dezember), 21.19 Uhr: Schüsse in einem Industriegebiet in Essen! Am Donnerstagabend (19. Dezember) ist ein Mann im Essener Stadtteil Borbeck angeschossen und schwer verletzt worden. Das berichtet aktuell die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ-Plus-Artikel). Der Mann sei in der Straße Schacht Neu-Cöln von den Schüssen getroffen worden.

Mann in Essen niedergeschossen - Polizeieinsatz in Industriegebiet

Ein Zeuge habe die Person verletzt am Boden liegend aufgefunden und daraufhin sofort die Polizei alarmiert. Nach einer Erstversorgung kam das Opfer zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Wie die WAZ weiter berichtet,traf ihn der Schuss offenbar im Unterleib.

Auch die Feuerwehr und ein Notarzt seien neben den Einsatzkräften der Essener Polizei zum Einsatzort in Borbeck geeilt. Laut dem Bericht ereignete sich die Tat in dem Industriegebiet in Essen vor 19 Uhr.

Mann in Essen niedergeschossen: Täter ist auf der Flucht

Von dem mutmaßlichen Täter fehlt bislang jede Spur. Der Tatort sei abgesperrt worden. Die Kriminalpolizei habe die Ermittlungen übernommen und mit der Spurensuche begonnen. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Essen unter der Telefonnummer 0201/8291065 zu melden.

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