Bild: dpa/Bundespolizei St. Augustin/ Montage: RUHR24

Am Hauptbahnhof in Essen haben zwei Männer einen Obdachlosen (28) angegriffen, nachdem er nach Geld gefragt hatte. Einer der Tatverdächtigen konnte mittlerweile identifiziert werden.

  • Bereits im Juli 2019 griffen zwei Unbekannte einen Obdachlosen am Hauptbahnhof in Essen an.
  • Zwei Männer sprühten dem 28-Jährigen Pfefferspray ins Gesicht.
  • Die Bundespolizei konnten einen Tatverdächtigen identifizieren.

Essen Hauptbahnhof: Tatverdächtiger von der Polizei festgenommen

Update, Mittwoch (11. September), 16.30 Uhr: Nach der Attacke auf einen Obdachlosen im Hauptbahnhof Essen hat die Polizei nun einen der Tatverdächtigen festgenommen.

Zeugen hatten den Beamten Hinweise zu einem der Gesuchten gegeben. Es handelt sich demnach um einen polizeibekannten 26-Jährigen aus Essen.

Die Ermittler suchen weiter nach dem zweiten Täter mit der dunklen Jacke und dem Hemd. Hinweise unter 0800/6888 000.

Tatverdächtige attackieren Obdachlosen am Bahnsteig mit Pfefferspray

Ursprungsmeldung: Zu der gefährlichen Körperverletzung am Hauptbahnhof in Essen kam es bereits am 14. Juli dieses Jahres. An einem Bahnsteig fragte damals der 28-jährige Obdachlose Reisende nach Geld.

Seinen Angaben zufolge gefiel das zwei Männern nicht. Sie sollen ihm plötzlich Pfefferspray ins Gesicht gesprüht haben. Als der Essener daraufhin flüchtete, soll er von einem der Tatverdächtigen verfolgt und in den Rücken getreten worden sein.

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Nach dem Angriff musste der 28-Jährige durch den Rettungsdienst behandelt werden. Die Videoüberwachung am Hauptbahnhof in Essen zeichnete die Tat auf. Nun ordnete das Essener Amtsgericht die Öffentlichkeitsfahndung nach den beiden Tatverdächtigen an.

Dieses Bild der Überwachungskamera zeigen einen der Tatverdächtigen am Hauptbahnhof in Essen. Bild: Bundespolizei

Polizei fahndet mit Bildern der Überwachungskamera

Mit den Bildern der Überwachungskamera sucht die Bundespolizei nach Zeugen, die die beiden Männer vielleicht schon einmal gesehen haben oder Angaben zu deren Aufenthaltsort machen können.

Hinweise nehmen die Beamten unter der kostenlosen Servicenummer 0800/6 888 000 entgegen.