Zuvor bedrohte er einen Nachbarn

Essen: Mann will sich in die Luft sprengen – SEK muss eingreifen

Bei einem Einsatz in Essen musste das Sondereinsatzkommando (SEK) ausrücken. (Symbolfoto)
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Bei einem Einsatz in Essen musste das Sondereinsatzkommando (SEK) ausrücken. (Symbolfoto)

In Essen ist es zu einem brenzligen Einsatz gekommen. Ein Mann drohte sich in einem Mehrfamilien in die Luft zu sprengen. Das SEK musste eingreifen.

Essen – In Essen lief bis zum Sonntagnachmittag (27. September) ein Einsatz des Sondereinsatzkommandos. In dem Essener Stadtteil Frintrop drohte seit dem Morgen ein Mann, sich selbst in die Luft zu sprengen.

Essen: Mann bedroht Nachbar mit Hieb- und Stichwaffen

Gegen 9 Uhr morgens rief ein Anwohner aus der Helmstraße in Essen-Frintrop den Notruf. Er sei von einem Nachbarn mit einem Messer bedroht worden. Ihm sei jedoch nichts passiert, er konnte sich in seine Wohnung retten. Als kurze Zeit später die Polizei eintraf, randalierte der Mann im oberen Teil des Hauses, berichtet die Polizei Essen in einer Pressemitteilung.

Anschließend warf er mehrere Hieb- und Stichwaffen in den Flur und verbarrikadierte sich in seiner Wohnung. Die Beamten konnten die Waffen sicherstellen und die Anwohner des Hauses und des Nachbarhauses evakuieren. Sie wurden in einem Linienbus der Ruhrbahn in sicherer Entfernung untergebracht (alle Artikel aus dem Ruhrgebiet auf RUHR24.de).

Essen-Frintrop: Mann droht sich mit Gas in die Luft zu sprengen – SEK greift ein

Wenig später drohte der Mann, sich mit Gas in die Luft zu sprengen. Dennoch griff das SEK nicht sofort ein, wie die WAZ berichtet. Zuerst hat eine Verhandlungseinheit der Polizei versucht, Kontakt mit dem Mann aufzunehmen. Weil das jedoch scheiterte, griff schlussendlich das SEK ein. 

Die Spezialkräfte konnten den Mann um 14.40 Uhr festnehmen. Er blieb bei dem Zugriff unverletzt. Die Hintergründe der Tat sind bisher ungeklärt und muss nun ermittelt werden.

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