In der Nähe des Kemnader Sees

Nach dem Erdrutsch in Witten: Hauptverkehrsstraße an der Ruhr wieder frei 

Symbolbild: Erdrutsch in Witten
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Symbolbild: Erdrutsch in Witten

In Witten gab es am frühen Montagmorgen (16. Dezember) einen Erdrutsch. Infolgedessen wurde die Herbeder Straße gesperrt. 

  • In Witten gab es am Montagmorgen (16. Dezember) einen Erdrutsch. 
  • Von einem Hang stürzte Geröll auf die Herbeder Straße. 
  • Die Hauptverkehrsstraße wurde noch am Montag wieder freigegeben. 

Update, Dienstag (17. Dezember), 7.44 Uhr: Die Herbeder Straße in Witten konnte noch am Montag wieder freigegeben werden. Nun soll ein Geologe eingesetzt werden, der den Felshang untersucht. Er soll entscheiden, ob loses Gestein entfernt werden muss und weitere Vorkehrungen zur Sicherheit getroffen werden müssen. Etwa Steinfangnetze oder Felsschutzzäune.

Erstmeldung, Montag (16. Dezember), 10.48 Uhr: 

Witten - Seit den frühen Morgenstunden ist eine der wichtigsten Straßen in Witten bei Dortmund gesperrt. Grund dafür ist ein Erdrutsch. Wie die Polizei dem WDR mitteilte, stürzte am Montagmorgen (16. Dezember) Geröll auf die Fahrbahn der Herbeder Straße. Konkret sei der Abschnitt zwischen Seestraße und Ruhrdeich betroffen. Die Stelle befindet sich in der Nähe des Kemnader Sees, der vor allem an den Wochenenden als Anlaufpunkt für Freizeitausflügler dient.

Erdrutsch in Witten: Herbeder Straße aktuell gesperrt

Verletzt wurde dabei niemand, da zu der Zeit kein Auto auf der Straße unterwegs war. Die Herbeder Straße zählt in Witten jedoch zu den Hauptverbindungsstraßen, da sie vom Zentrum in Witten etwa zum Stadtteil Herbede oder nach Hattingen führt. Tagsüber ist sie sehr stark befahren. Dementsprechend beeinträchtigt ist der Verkehr durch die Sperrung aktuell. 

Die Feuerwehr berichtete, dass es nicht das erste Mal passiert sei, dass an dieser Stelle Geröll auf die Fahrbahn stürzt. Das Landesstraßenbauamt sei bereits informiert. Wie lange die Sperrung der Herbeder Straße noch anhält ist unklar. 

Übrigens müssen sich Autofahrer auch auf der A40 bei Essen, Mülheim und Dortmund in den Januartagen auf Sperrungen einstellen. An fünf Tagen gibt es Sperrungen oder die Fahrbahn wird verengt.