Bombe in Duisburg gefunden

Duisburg: Fünf-Zentner-Bombe nahe Kita gefunden - Entschärfung und Evakuierung erfolgreich

Thyssenkrupp nach der Absage der Fusion mit Tata
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Thyssenkrupp nach der Absage der Fusion mit Tata

Auf dem Werksgelände von Thyssenkrupp in Duisburg wurde eine 500 kg schwere Bombe gefunden. Sie wurde heute (13. November) erfolgreich entschärft. 

  • Die Bombe wurde erfolgreich durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst entschärft.
  • In der Evakuierungszone in Duisburg sind rund 174 Menschen betroffen. 
  • In der Nähe des Fundorts liegen mehrere Kindertagesstätten und Schulen. 

Bombe in Duisburg: Kindertageseinrichtung Liebfrauen wird evakuiert 

Update, Mittwoch 13. November (15.36 Uhr): Wie die Stadt Duisburg mitteilt, wurde die Bombe erfolgreich entschärft. Auch die Sperrungen der Straßen werden ab sofort wieder aufgehoben. Zur Entwarnung sollen die städtischen Sirenen in Hamborn zu hören sein.

Erstmeldung, Mittwoch 13. November (14.51 Uhr): Während Bauarbeiten auf dem Werksgelände der Firma Thyssenkrupp an der Franz-Lenze-Straße in Duisburg im Stadtteil Hamborn wurde heute (13. November) eine 500 kg schwere Bombe mit einem Säurezünder gefunden. Die Bombe muss noch am gleichen Tag durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst entschärft werden. Das Bürger- und Ordnungsamt hat bereits mit der Räumung der Gefahrenzone begonnen, wie die Stadt Duisburg berichtet. 

Mehrere Kindertagesstätten und Schulen liegen in der Gefahrenzone, die sich auf einen Umkreis von 250 Meter erstreckt. Darunter sind die evangelische Tageseinrichtung für Kinder, eine städtische Kita, die Stahlsternchen und das Schulkinderhaus sowie das Jugendforum und die GGS in der Schulstraße. Alle wurden mittlerweile durch das Bürger- und Ordnungsamt informiert. Die Katholische Kindertageseinrichtung Liebfrauen wird derzeit evakuiert.

Duisburg: Entschärfung der Bombe soll schnellstmöglich erfolgen 

Als Evakuierungsraum steht für die Anwohner die Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesamtschule in Duisburg-Hamborn zur Verfügung. Die Entschärfung soll schnellstmöglichst nach der Räumung des Gefahrenbereichs erfolgen. Die Polizei hat bereits begonnen Sperrungen einzurichten. Mit Verzögerungen und Beeinträchtigungen im öffentlichen Nahverkehr sei zu rechnen. Die A59 ist bereits seit 12.00 Uhr gesperrt. 

Die Menschen in Duisburg sind aufgefordert, sich in Räumen aufzuhalten, die der Fundstelle abgewandt sind. Die Fenster der Wohnung sollten in jedem Fall geschlossen bleiben. Es ist in der Gefahrenzone ab sofort nicht mehr gestattet, sich draußen aufzuhalten. Informationen für Anwohner gibt es bei Call Duisburg unter Tel. 0203/283-2000 und das Gefahrentelefon der Feuerwehr unter Tel. 0800/1121313

Blindergänger-Bomben meist schon Wochen vorher bekannt

Dass eine gefundene Bombe wie in Duisburg direkt am gleichen Tag entschärft wird, ist nicht die Regel. Meist werden die Blindgänger schon Wochen vorher vom Kampfmittelbeseitigungsdienst erkannt und die Beseitigung vorbereitet