Polizei ermittelt

A2: Irre Corvette-Fahrt durchs Ruhrgebiet hatte seltsames Vorspiel

Mit über 200 km/h flüchtete der Fahrer dieser Chevrolet-Corvette über die A2 vor der Autobahnpolizei Dortmund.
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Mit über 200 km/h flüchtete der Fahrer dieser Chevrolet-Corvette über die A2 vor der Autobahnpolizei Dortmund.

Auf der A2 bei Kamen nahe Dortmund hat sich ein Corvette-Fahrer eine Verfolgungsjagd geliefert. Schon am Tag zuvor geschah Kurioses.

  • Auf der Autobahn 2 bei Kamen hielt ein Corvette-Fahrer die Autobahnpolizei in Atem.
  • Mit teils waghalsigen Manövern flüchtete er bis Beckum vor einem Streifenwagen der Polizei Dortmund.
  • Schon am Vortag fiel der Mann der Autobahnpolizei Münster auf.

Kamen – Am Donnerstagabend (23. Juli) hat der Fahrer einer Chevrolet-Corvette auf der A2 bei Kamen in der Nähe von Dortmund für Aufsehen gesorgt. Gegen 22.40 Uhr fiel der Fahrer des Sportwagens einem Streifenwagen der Autobahnpolizei mit einem rasanten Spurwechsel auf. Was folgte, hätte durchaus Potential als Anfangssequenz in einer neuen Folge Alarm für Cobra 11.

A2 bei Kamen: Corvette-Fahrer zwingt Autobahnpolizisten zu starkem Bremsmanöver – Verfolgungsjagd beginnt

Der Fahrer des Streifenwagens der Autobahnpolizei musste, so die Polizei Dortmund, stark abbremsen, um einen Unfall zu vermeiden. Mehrfach hätten die Polizisten den Fahrer der Corvette in der Folge dazu aufgefordert, seinen Pkw anzuhalten.

Der setzte jedoch zur Flucht an. In Fahrtrichtung Hannover entwickelte sich auf der A2 eine rasante Verfolgungsjagd, bei der der Chevrolet-Fahrer zwischenzeitlich mit über 200 km/h davongerast sein soll. Immer wieder bremste er ab und wechselte dabei die Spuren (alle Dortmund-Artikel auf RUHR24).

Seit 1953 stellt General Motors die Chevrolet Corvette in bislang acht Generationen her.

A2: Verfolgungsjagd der Autobahnpolizei Dortmund endet bei Beckum

Auf der Mehrzweckspur auf der A2 bei Beckum stoppte der Fahrer seine Corvette. Mehrere Streifenwagen hätten die Weiterfahrt verhindert, die Polizisten nahmen den 55-jährigen Mann aus Lengerich fest.

In der Polizeiwoche angekommen habe er lediglich mitteilen können, aus Angst vor der Polizei geflüchtet zu sein. Einen Führerschein konnte er nicht vorlegen. Die Beamten entnahmen dem Chevrolet-Fahrer eine Blutprobe. Kurios: Am Tag zuvor fiel der Fahrer bereits der Autobahnpolizei Münster auf – als Geisterfahrer auf der A30.

Gegen den 55-Jährigen wird nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt. Der Sportwagen wurde abgeschleppt, weswegen der Mann die Rückfahrt nach Hause mit einem Taxi antreten musste.

Auch im Jahr 2019 gab es auf der A2 zahlreiche Polizeieinsätze: Eine interaktiveKarte, die zeigt, wo sich im Jahr 2019 die meisten Unfälle ereignet haben, hat auf der A2 zwei tödliche Unfälle vermerkt.