Bild: Feuerwehr Hamm

Immer mehr Rehe ertrinken im Datteln-Hamm-Kanal, dass bestätigt jetzt die
Feuerwehr und Kreisjägerschaft.

Im vergangenen Monat (17. April) berichtete RUHR24 über die Rettung eines Rehs aus einem Kanal in Hamm. Und auch wenn dieses Reh glücklicherweise sicher geborgen werden konnte, viele andere schaffen es nicht.

Der Grund dafür: Am künstlich angelegten Kanal gibt es an vielen Stellen keine Böschung mehr, das Ufer ist zu hoch, alleine schaffen es die Tiere nicht mehr aus dem Wasser und ertrinken.

Wie der WDR berichtet, sind in den vergangenen Wochen drei Rehe alleine in Bergkamen-Rünthe gefunden worden. Nur eines konnte gerettet werden.

Datteln-Hamm-Kanal: Mithilfe der Spaziergänger gefragt

Sowohl andere Tiere, wie Wildschweine, als auch die Menschen würden die sensiblen Rehe aufschrecken, erklärt ein Jäger gegenüber dem WDR.

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So passiert es dann, dass sie sich an den Kanal verirren und dort ertrinken. Die Kreisjägerschaft und Feuerwehr hoffen auf die Mithilfe der Bürger.

Wer ein Reh im Wasser entdeckt sollte unbedingt die Feuerwehr, unter der 112, verständigen. Hier heißt es schnell zu handeln, oft zählt jede Minute, um das Tier noch lebend zu retten.

Auch andere Tiere müssen immer wieder aus gefährlichen Situationen gerettet werden. So wie der junge Fuchs in Bochum, der eine stark befahrene Straße überqueren wollte.