Modellprojekt mit Vorbild „Tübingen“

Corona: Bochum macht klare Ansage zu Öffnungen im Bermudadreieck

Gibt es Öffnungen im Bermudadreieck Bochum und dem Rest der Stadt? Die Verwaltung wird zum Corona-Modellprojekt deutlich. 

Bochum - Der Name der Stadt Tübingen im Bundesland Baden-Württemberg hatte einen Klang der Hoffnung in der Coronavirus-Pandemie in sich. Auch in NRW diskutierten zahlreiche Kreise und Städte, ob ein Modellprojekt wie in der von Oberbürgermeister Boris Palmer (Die Grünen) geführten Stadt möglich sei.

StadtBochum
BürgermeisterThomas Eiskirch (SPD)
Einwohner364.628 Einwohner

Bochum: Corona-Öffnungen von Restaurants und Kneipen im Bermudadreieck - Stadt erteilt Absage

Die Stadt Bochum, die mit dem Bermudadreieck ein eigentlich gut zu kontrollierendes Kneipenviertel hat, erteilte dem sogenannten Modellprojekt „Digitalisierung hilft bei der Öffnung des gesellschaftlichen Lebens“ des Landes NRW nach Vorbild Tübingen eine Absage (alle News zu Corona in NRW auf RUHR24.de).

Aufgrund der aktuellen Corona-Zahlen seien weitere Öffnungen angesichts der anhaltend hohen Infektionszahlen zu Zeit nicht sinnvoll. Im Umkehrschluss: Es wird keine Öffnungen und Lockerungen in Kneipen und Restaurants im Bermudadreieck oder woanders in der Stadt Bochum geben.

Bochum: Bermudadreieck bleibt während Corona vorerst dicht

Weiterhin, teilt die Stadt Bochum mit, würde man aber von der sogenannten Testoption der Coronaschutzverordnung des Landes NRW Gebrauch machen. Das heißt, dass bei einem tagesaktuellen negativen Coronatest Besuche von Einzelhandel, Kultur- und Sporteinrichtungen möglich seien.

Das Bermudadreieck in Bochum.

Insgesamt gibt es auf dem Stadtgebiet in Bochum 150 Möglichkeiten, sich testen zu lassen - unter anderem auf dem Husemannplatz und im Restaurant Livingroom im Zentrum, sowie dem Schauspielhaus Bochum.

Corona sorgt in Bochum und Witten für kuriose Situation am Kemnader See

Zuletzt hat es auf dem Stadtgebiet in Bochum mächtig Theater gegeben. Grund war das Masken-Wirrwarr am Kemnader See. Die Städte Bochum und Witten hatten mit ihren Regeln für eine kuriose Corona-Situation gesorgt.

Während die Stadt Bochum auf der nördlichen Seite eine Maskenpflicht eingeführt hat, gibt es diese in Witten am südlichen Seeufer nicht. Ausnahmen gibt es allerdings - so gibt es auf den Brücken auf dem Wittener Stadtgebiet ebenfalls eine Maskenpflicht.

Rubriklistenbild: © Daniele Giustolisi/RUHR24

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