Brand am Werner Hellweg

Bochum: Kfz-Werkstatt in Flammen - Explodierende Gasflaschen erschweren Einsatz der Feuerwehr 

Brand in einer Kfz-Werkstatt in Bochum
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Brand in einer Kfz-Werkstatt in Bochum

In Bochum kam es am Mittwochabend (22. Januar) zu einem Brand in einer Kfz-Werkstatt. Explodierende Gasflaschen erschwerten die Arbeit der Feuerwehr. 

  • In einer Kfz-Werkstatt in Bochum kam es am Mittwoch (22. Januar) zu einem Brand. 
  • Gasflaschen in dem brennenden Gebäude erschwerten die Arbeit der Feuerwehr. 
  • Die Einsatzkräfte waren mehrere Stunden im Einsatz. 

Bochum - In Bochum kam es am Mittwochabend (22. Januar) zu einem Brand in einer Kfz-Werkstatt am Werner Hellweg. Gegen 20 Uhr erreichte die Feuerwehr Bochum ein Notruf, der eine Rauchentwicklung aus einer Werkstatt am Werner Hellweg meldete - quasi genau gegenüber der Hauptfeuerwache Bochum. 

Bochum: Kfz-Werkstatt in Flammen - gegenüber der Feuerwehr 

Ein Blick aus dem 4. Stock der Wache und die Feuerwehrkräfte konnten den Brand bereits lokalisieren, da deutlicher Flammenschein zu sehen war, wie es von der Feuerwehr Bochum, die zuletzt zu einem Brand in einer Flüchtlingsunterkunft ausrücken musste, heißt. Der Löschzug der Hauptfeuerwache und die Fahrzeuge anderer Wachen wurden umgehend alarmiert. 

Innerhalb weniger Augenblicke erreichten die Einsatzkräfte das etwa 100 Meter entfernte Gebäude - den Anbau einer Kfz-Werkstatt. Vor der Halle, die an den Anbau angrenzt, waren mehrere Autos abgestellt, die beim Eintreffen der Feuerwehr bereits in Flammen standen. Das Feuer drohte sich noch weiter auf die angrenzende Halle auszubreiten. Glücklicherweise hatten zu diesem Zeitpunkt bereits alle Personen das Gebäude verlassen und blieben so unverletzt.

Ähnlich glimpflich kamen die Anwohner beim Brand eines Wohnhauses in Bochum-Riemke davon.

Schwere Arbeit für die Feuerwehr: Explodierende Gasflaschen beim Brand 

In und direkt neben dem Anbau befanden sich Gasflaschen, die die Arbeit der Feuerwehr erschwerten. Durch die Explosion der Gasflaschen kam es zu mehreren Verpuffungen und abplatzenden Dachteilen, sodass die Einsatzkräfte den Brand zunächst nur aus der Ferne bekämpfen konnten. Dennoch gelang es ihnen, die Ausbreitung auf die große Halle zu verhindern.

Nach etwa einer Stunde war der Brand einigermaßen unter Kontrolle gebracht, sodass mit den Aufräum- und Nachlöscharbeiten begonnen wurde. Diese zogen sich bis etwa 23.15 Uhr hin. Um mit der Wärmebildkamera Glutnester zu lokalisieren und gegebenenfalls löschen zu können, mussten Teile des Daches entfernt werden. Sicherheitshalber, auch um die letzten Glutnester zu löschen, wurde die Einsatzstelle mit Löschschaum abgedeckt. Insgesamt 45 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren im Einsatz. 

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