Bombe in Essen wurde erfolgreich entschärft - Sperrung der A40 wird aufgehoben

Autobahn A40 in Essen. Foto: dpa
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Autobahn A40 in Essen. Foto: dpa

Eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg musste am Nachmittag (Donnerstag, 26. September) in Essen entschärft werden. Die A40 war gesperrt. Hier die Infos.

Eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg musste am Nachmittag (Donnerstag, 26. September) in Essen entschärft werden. Die A40 war gesperrt.

  • Die Bombe wurde nahe der ehemaliger Aldi-Zentrale in Essen gefunden.
  • Weil der Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg direkt an der A40 lag, musste diese gesperrt werden.
  • Mittlerweile wurde die Bombe erfolgreich entschärft.

Blindgänger in Essen entschärft - Sperrung der A40 wird aufgehoben

Update, Donnerstag (26. September), 16.47 Uhr: Die Sperrung der A40, auf die zuletzt ein 20-Jähriger Steine warf, werde laut Stadt in Kürze aufgehoben. Auch die Ruhrbahn wird die umgeleiteten Buslinien wieder fahrplanmäßig fahren lassen.

2.730 Anwohner in Essen waren von der Evakuierung betroffen. Rund 130 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Stadt Essen und Hilfsorganisationen waren im Einsatz.

Update, Donnerstag (26. September), 16.41 Uhr: Der Blindgänger wurde erfolgreich entschärft. Das teilt die Stadt Essen mit.

Update, Donnerstag (26. September), 16.07 Uhr: Der Blindgänger in Essen wird jetzt entschärft. Wir drücken die Daumen.

Update, Donnerstag (26. September), 15.29 Uhr: Die A40 bei Essen ist ab sofort gesperrt.

Update, Donnerstag (26. September), 14.58 Uhr: Die Anwohner im Sperrbereich werden nun evakuiert. Das teilt die Stadt Essen mit. Demnach werden jetzt auch die Sperrungen eingerichtet.

Bombe in Essen legt am Donnerstag A40 lahm

Update, Donnerstag (26. September), 13 Uhr: Inzwischen steht fest, wie viele Menschen von der Evakuierung betroffen sind. 199 Menschen müssen im inneren Evakuierungsradius ihre Häuser verlassen. Im äußeren Evakuierungsradius sind 2530 Menschen betroffen. Sie dürfen in ihren Wohnungen bleiben, müssen aber besondere Maßnahmen treffen (siehe unten).

Update, Donnerstag (26.September), 12.55 Uhr: Die A40 wird während der Entschärfung wie folgt gesperrt:

  • In Fahrtrichtung Duisburg ab der Anschlusstelle Kray. Die Ableitung wird über die Krayer Straße erfolgen.
  • In Fahrtrichtung Bochum wird die A40 ab Anschlusstelle Huttrop gesperrt. Autofahrerinnen und Autofahrer werden über die Steeler Straße abgeleitet.
  • Auch der Zubringer auf die A40 von der Autobahn A52 ist betroffen. Die A52-Auffahrt auf der Ruhrallee in Fahrtrichtung Dortmund wird deshalb ebenfalls während der Entschärfung gesperrt.

A40 ist voll gesperrt

Update, Donnerstag (26. September), 13.41 Uhr: Auch im öffentlichen Nahverkehr gibt es aufgrund der Entschärfung der Bombe Einschränkungen. Die Ruhrbahn-Buslinie 146 von Steeler Wasserturm bis Kray-Mitte muss umgeleitet werden.

Update, Donnerstag (26. September), 12.45 Uhr: Nicht nur die A40 ist mit einer Vollsperrung von der Entschärfung der Bombe betroffen, sondern auch die A52 im Autobahndreieck Essen-Ost in Richtung Dortmund. Das teilte die Feuerwehr mit.

Erstmeldung, Donnerstag (26.September), 12.15 Uhr: Der Blindgänger wurde an der Eckenbergstraße 16 A im Stadtteil Kray gefunden (siehe Karte weiter unten). Das teilte die Stadt Essen am Donnerstag mit.

Bei der Bombe handelt es sich um eine amerikanische Fünf-Zentner-Bombe. Sie muss noch heute entschärft werden. "Die Autobahn A40 wird von der Entschärfung ebenfalls betroffen sein", kündigt die Stadt Essen an.

Blindgänger am Ruhrschnellweg gefunden

Der Fundort des Blindgängers befindet sich in der Nähe der sogenannten "Buderus-Kurve" auf dem Ruhrschnellweg. Dort befand sich einst auch das alte Verwaltungsgebäude von Aldi-Nord. Der Discounter baut an der Eckenbergstraße derzeit den neuen Aldi Campus, die zukünftige Verwaltung des Unternehmens.

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Anwohner im Umkreis von 250 Metern um die Bombenfundstelle werden bis zum Ende der Entschärfung aus den Wohnungen evakuiert. Wie viele Anwohner betroffen sind, steht noch nicht fest.

Anwohner müssen für Entschärfung Häuser verlassen

Im Umkreis von 250 Metern bis 500 Metern sollten sich Anwohner laut Stadt Essen während der Entschärfung in Gebäudeteilen aufhalten, die von der Bombe abgewandt liegen.

Im roten, inneren Kreis der Sperrstellen (siehe Karte unten) ist eine vollständige Evakuierung notwendig.

Hier ist der Fundort des Blindgängers im Stadtteil Kray an der Eckenbergstraße 16 A :

Die Stadt rechnet mit Behinderungen des Individualverkehrs und des Öffentlichen Nahverkehrs. "Ortskundige Autofahrer werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren", heißt es von den örtlichen Behörden.

Zuletzt hatte die Stadt Ende August mit zwei Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg zu kämpfen. Hunderte Bewohner mussten ihre Häuser verlassen. Von der Entschärfung waren auch die Universität und mehrere Geschäfte, darunter Ikea, betroffen.

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