Großeinsatz im Ruhrgebiet

NRW: Heftige Explosion in Wohnung fordert mehrere Schwerverletzte

Ein Rettungshubschrauber musste einen Schwerverletzten aus Bönen in eine Spezialkrankenhaus fliegen. 
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Ein Rettungshubschrauber musste einen Schwerverletzten aus Bönen in eine Spezialkrankenhaus fliegen. 

In Bönen in NRW ist es am Montag zu einer heftigen Explosion gekommen, bei der mehrere Menschen schwer verletzt wurden.

  • Eine Fettexplosion in Bönen forderte am Montagmorgen vier Verletze.
  • Zwei Personen wurden schwer verletzt.
  • Sogar ein Rettungshubschrauber musste anrücken. 

Bönen - Die Feuerwehr Bönen musste am Montagmorgen (3. August) bei einem schweren Küchenunfall einschreiten. Wie der Westfälische Anzeiger berichtet, kam es in einer Erdgeschosswohnung zu einer großen Fettexplosion bei der eine ganze Familie verletzt wurde. Ein 21-Jähriger mit lebensgefährlichen Verbrennungen wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik nach Gelsenkirchen geflogen. 

Bönen: Vier Verletzte nach Fettexplosion in Wohngebiet

Gegen 8.11 Uhr rückten die Einsatzkräfte zur Tulpenstraße in Bönen aus, nachdem ein Feuer gemeldet wurde. Wie sich wenig später herausstellte, kam es beim Hantieren mit einer Pfanne zu der Explosion. Einähnlicher Unfall ereignete sich vor Kurzem bereits in Bochum, als Kinder eine Bratpfanne löschen wollten

Ein 21-Jähriger wurde mit schwersten Verbrennungen in ein Spezialkrankenhaus geflogen.

Den Brand bekam die Feuerwehr Bönen schnell unter Kontrolle. Allerdings wurden alle vier Familienmitglieder des Hauses verletzt. Am schlimmsten erwischte es den 21-jährigen Sohn der Familie, der sich zum Zeitpunkt der Explosion in der Küche aufhielt. 

Nach Fettexplosion in Bönen: 21-Jähriger mit Rettungshubschrauber in Klinik geflogen

Er wurde mit dem Rettungshubschrauber Christoph 8, der mitten im Wohngebiet landen musste, in eine Spezialklinik nach Gelsenkirchen gebracht. Die 50-jährige Mutter wurde ebenfalls schwer verletzt. 

Sie wurde zunächst vor Ort medizinisch versorgt und anschließend mit dem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus gefahren, wo sie stationär behandelt werden muss. Mit leichten Verletzungen kamen die 26-jährige Tochter und ihr 51-jähriger Vater davon. Beide lehnten jedoch eine medizinische Versorgung durch die Sanitäter in dem Rettungswagen ab.

Bönen: Polizei muss Straßenabschnitt wegen schaulustigen Nachbarn absperren

Immer wieder kommt es in Wohnhäusern zu Unfällen und Bränden, wie auch bei einem Großbrand in Iserlohn, der einen Millionenschaden verursachte. Um schaulustige Nachbarn nach der Explosion in der Tulpenstraße in Schach zu halten, wurden weitere Polizeiwagen angefordert, die den Straßenabschnitt rund um die Unfallstelle absperrten. Gegen 10.25 Uhr war der Einsatz beendet.