Mehr Betten ab 2023

Mega-Projekt der Uniklinik Bochum: Neubau verschlingt rund 20 Millionen Euro

Die Uniklinik Bochum möchte ab 2023 mehr Betten und ambulante Angebote anbieten.
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Die Uniklinik Bochum möchte ab 2023 mehr Betten und ambulante Angebote anbieten.

Die LWL-Universitätsklinik Bochum will sich vergrößern. Schon im kommenden Jahr soll ein neues Bauprojekt starten. Dafür muss ein Gebäude weichen.

Bochum - In Bochum steht demnächst ein neues, großes Bauprojekt an. Die LWL-Universitätsklinik soll größer werden. Für den Neubau, der 2023 fertiggestellt sein soll, muss das ehemalige Personalwohnheim des Klinikums abgerissen werden.

KlinikLWL-Universitätsklinikum Bochum
TrägerLandschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
Adresse Alexandrinenstraße 1, 44791 Bochum

Uniklinik Bochum: Gelände verwandelt sich ab Oktober in eine Großbaustelle

Noch ist nicht viel zu sehen. Aktuell steht das alte Personalwohnheim von 1963 noch auf dem Gelände des LWL-Universitätsklinikums Bochum. Doch schon bald soll sich dieser Bereich, wenn es nach dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) geht, in eine Großbaustelle verwandeln.

Geplant ist ein Neubau für die Bochumer Uniklinik, der unter anderem Platz für mehr Betten sowie ambulante Plätze schaffen soll. Wie der LWL mitteilt, sollen wegen der anstehenden Baumaßnahmen bereits Ende Oktober die noch im Wohnheim verbliebenen Mitarbeiter in die auf dem Gelände aufgestellten Container ziehen.

Uniklinik Bochum: Alten Personalwohnheim wird für Neubau abgerissen

Bis Februar 2021 soll dann das alte Gebäude abgerissen sein. Laut Plan sollen parallel außerdem die vorbereitenden Arbeiten für den Baubeginn des neuen Hauses schon Mitte 2021 anlaufen (mehr News aus dem Ruhrgebiet auf RUHR24.de).

Zwei Jahre später, 2023, soll das Bauprojekt schließlich abgeschlossen sein. Die Errichtung des neuen Gebäudes werde einen Kostenrahmen von rund 20 Millionen Euro haben, wie es in der Pressemitteilung der Uniklinik heißt. Und was darf man dann in zwei Jahren in Bochum erwarten?

Uniklinik Bochum: aktuell 167 stationäre Betten und 52 Plätze in der Tagesklinik

Aktuell ist das LWL-Universitätsklinikum Bochum mit der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Präventivmedizin sowie der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie im Landschaftsverband Westfalen-Lippe für ein Gesamtversorgungsgebiet von rund 230.000 Einwohnern zuständig.

Der Neubau der Uniklinik Bochum soll ab 2023 mehr Platz für Betten schaffen.

Derzeit kann dort mit 167 stationären Betten und 52 tagesklinischen Plätzen geplant werden. Und das soll sich mit dem geplanten Neubau ändern. "Mit zusätzlich 64 Betten und 28 tagesklinischen Plätzen in der Psychiatrie sowie ambulanten Angeboten in der Psychosomatischen Medizin schaffen wir die Voraussetzung für eine optimierte Behandlung von seelisch erkrankten Menschen", so Heinz Augustin, Kaufmännischer Direktor der Klinik.

Uniklinik Bochum will steigenden Patientenzahlen sowie modernen Standards gerecht werden

Man wolle so steigenden Patientenzahlen, neuen Anforderungen an die Behandlung sowie modernen Krankenhausstandards besser gerecht werden. Die Investitionskosten von knapp über 20 Millionen Euro würden zum größten Teil aus Klinikmitteln finanziert.

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Der Neubau auf dem Grundstück des LWL-Universitätsklinikums sehe Angebote für Menschen mit affektiven Störungen und Persönlichkeitsstörungen sowie mit somatoformen Krankheitsbildern vor. In den unteren Geschossen des Neubaus ist außerdem eine Großgarage mit 147 Stellplätzen geplant.