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Der Bochumer Süd-Osten soll in Zukunft besser vernetzt sein. Eine Machbarkeitsstudie soll dafür entscheiden, ob Bus, Stadt-, Straßen- oder eine Seilbahn am besten geeignet ist. Die Seilbahn hätte vor allem für die drei Standorte der Ruhr-Universität Bochum (RUB) viele Vorteile.

Neben der besseren Vernetzung des Bochumer Süd-Osten soll auch der Campus der RUB verbessert werden. Im Rahmen des Projekts „Campus Bochum“ möchte die Stadt unter anderem zusammen mit der RUB und der Hochschule den Campus attraktiver gestalten.

Bochum wird vernetzt – kommt die Seilbahn?

Die drei großen Standorte der RUB sind der eigentliche Campus, Mark 51°7 und die Innenstadt. Und genau diese Standorte möchte die Stadt besser miteinander vernetzen. Das geht aus einer Mitteilung der Stadt hervor.

Die Stadtgestalter Bochum haben sich dafür bereits ein konkretes Konzept überlegt. Die Seilbahn würde laut einem Bericht der Stadtgestalter von der RUB über das Innovationsquartier der RUB bis in die Innenstadt verlaufen.

Verkürzte Wartezeiten für Studierende, Profs und Co.

Durch eine Seilbahn würden sich die Fahrzeiten für Studierende, Professoren und andere Uni-Mitarbeiter deutlich verkürzen. Ein weiterer Vorteil: In den Stationen stehen immer Kabinen bereit und keiner muss warten. Die Kabinen sollen im 30- bis 45 Sekunden-Takt fahren. Eine nette Abwechslung zu den sonst so langen Wartezeiten.

Neben verkürzten Wartezeiten zwischen den Wissenschaftsstandorten wäre auch die TU Dortmund 10 Minuten schneller zu erreichen als bisher. Und damit nicht genug. Laut den Stadtgestaltern sei eine Seilbahn auch wesentlich schneller gebaut als beispielsweise eine Straßenbahn: 12-18 Monate statt 5-7 Jahre.

Das klingt doch so, als sei eine Seilbahn eine echte Option für Bochum. Mal gucken, ob sich die Bochumer tatsächlich bald auf das neue Verkehrsmittel freuen können.