Polizei beendet Suche

Foto-Fahndung nach mutmaßlichem Kinder-Schubser: Gesuchter meldet sich bei Polizei Bochum

Fotofahndung der Polizei Bochum
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Die Polizei in Bochum hat diesen Mann gesucht - und gefunden. Die Fotofahndung wurde zurückgenommen.

Die Polizei in Bochum hat per Foto nach einem Mann gesucht, der ein Kind vor eine Straßenbahn geschubst haben soll. Die Sache hätte schlimm enden können.

Update, Mittwoch (30. September), 14.46 Uhr: Bochum - Das ging schnell! Nur eine Stunde, nachdem ein Mann aus Bochum via Foto von der Polizei gesucht wurde, hat er sich telefonisch bei den Ermittlern gemeldet. Der Mann wird verdächtigt, ein Kind vor eine stehende Straßenbahn geschubst zu haben. Es handelt sich um einen 59-jährigen Bochumer. Die Fotofahndung wurde damit beendet.

Erstmeldung, Mittwoch (30. September), 12.15 Uhr: Bochum – Hut, Brille und einen schicken Mantel mit Schal: Die Polizei in Bochum sucht derzeit nach einem Mann, der in diesem Outfit jüngst ein Kind gegen eine Straßenbahn gestoßen haben soll.

Bochum: Kriminalpolizei sicht Mann mit Foto

Der Vorfall hatte sich bereits am 17. Januar 2020 ereignet, einem Freitag. Zum Schubser war es laut Angaben der Betroffenen an einer Haltestelle an der „Heinrichstraße" gekommen. Dort halten unter anderem etwa die Straßenbahnen der Linie 308/3018.

Dort soll ein Junge im Alter von 12 Jahren gegen 13 Uhr an der Scheibe einer wartenden Bahn geklopft haben, um einen Freund zu grüßen. „Als er sich zurück zur Haltestelle drehte, schubste ihn ein unbekannter Mann unvermittelt gegen die anfahrende Bahn“, schildert die Polizei Bochum den Vorfall.

Fotofahndung in Bochum: Polizei sucht Mann, der Kind geschubst haben soll

Der Zwölfjährige verlor das Gleichgewicht und stürzte. Glück im Unglück: Er kam mit leichten Verletzungen davon. Der Mann entfernte sich. Zeugen machten ein Handyfoto von ihm. Dieses Bild ist jetzt mit richterlichem Beschluss zur Veröffentlichung freigegeben.

Das Bochumer Kriminalkommissariat 32 bittet unter der Telefonnummer 0234 / 909 8210 (-4441 außerhalb der Bürozeiten) um Zeugenhinweise.