Grundstein ist gelegt

Bochum: Riesiger O-Werk-Campus kommt - das sind die Pläne

Eine Visualisierung des O-Werks in Bochum auf dem alten Opel-Gelände aus der Luft.
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In Bochum wurde der Grundstein für das O-Werk auf dem alten Opel-Gelände gelegt.

Auf dem alten Opel-Gelände in Bochum ist Bewegung. Jetzt sind die Bauarbeiten für den O-Werk-Campus gestartet.

Bochum - An vielen Stellen gleicht Bochum derzeit einer Großbaustelle: In der City entsteht die Mall Viktoria Karree, am Hauptfriedhof das riesige neue Wohngebiet am Ostpark - und auf dem ehemaligen Opel-Gelände, da bleibt derzeit auch kein Stein mehr auf dem anderen.

Name des ArealsMARK 51°7
AdresseOpelring 1, 44803 Bochum
BundeslandNordrhein-Westfalen

Bochum: O-Werk-Campus entsteht auf ehemaligem Opel-Areal

Jetzt haben die Bauarbeiten für das neuste Projekt im Südosten der Stadt begonnen. Die Bagger für den O-Werk-Campus sind dieser Tage auf das alte Opel-Werksgelände gerollt.

In den kommenden Jahren sollen hier 70.000 Quadratmeter Bürofläche entstehen. Dabei ist ein Zusammenspiel aus altem und neuem geplant. Denn das alte Verwaltungsgebäude von Opel, das nun „O-Werk“ heißt, soll das Zentrum des O-Werk-Campus bilden.

Erste Mieter stehen für O-Werk-Campus in Bochum fest

Schon jetzt stehen die ersten Mieter für die Büros fest: Sowohl das Schweizer Baudienstleistungsunternehmen „Implenia“ kommt bis 2022 aufs ehemalige Opel-Gelände, als auch die Krankenkasse „Viactiv“, die hier künftig ihre Zentrale haben wird. Weitere Mieter stehen laut Entwicklungsgesellschaft kurz vor der Vertragsunterschrift.

Video: Grün, grüner, Ruhrgebiet

Zwischen den neuen Gebäuden soll laut Architekten ein zentraler Platz entstehen. Drumherum soll es auch ein paar Geschäfte, Kitas und Grünflächen geben.

Weitere Gebäude und Parkhäuser entstehen auf O-Werk-Gelände in Bochum

Ab Ende 2023 soll dann der nördliche Abschnitt des Geländes rund um das alte Opel-Verwaltungsgebäude angegangen werden. Dort sind zwei weitere Gebäude und zwei Parkhäuser angedacht.

Waren bei der Grundsteinlegung des neuen O-Werk-Campus in Bochum dabei: (v.l.) Landmarken-Vorstand Jens Kreiterling, Michael Hey (Bochum Perspektive 2022), Landmarken-Projektleiterin Constanze Justus, VIACTIV-Vorstandsvorsitzender Reinhard Brücker, OB Thomas Eiskirch, Architekt Antonino Vultaggio, Hans-Peter Richter (Implenia) und Tim Kubiak (technischer Projektleiter Landmarken AG).

Bereits fast fertiggestellt ist das „O-Werk“, die ehemalige Opelverwaltung, die inzwischen denkmalgeschützt ist. Als erster Mieter hat sich dort „babymarkt.de“ niedergelassen. Die Ruhr-Universität Bochum hat ebenfalls Teile des Gebäudes für Forschung und Lehre gemietet.

Bochum: O-Werk-Campus ist Teil von „MARK 51°7“

Das O-Werk und dessen Campus sind Teil des riesigen Geländes namens „MARK 51°7“, das aktuell nach und nach bebaut wird. Es ist das alte Areal des Opel-Werks in Bochum (hier mehr Artikel aus der Stadt auf RUHR24.de lesen), das zum Industrie-, Technologie- und Wissens-Campus mit tausenden neuen Arbeitsplätze umgebaut wird.

Schon jetzt gibt es dort ein Paketzentrum von DHL. Zuletzt kündigten weitere neue Firmen an, sich auf dem Areal niederzulassen. Etwa VW, eine Tochter des Autozulieferers Bosch oder Faiveley – einer der führenden internationalen Hersteller für Zug-Bremssysteme.

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