Spektakuläre Rettungsaktion im Wald

Bochum: Frau stürzt fünf Meter in die Tiefe – ungewöhnliche Methode rettet ihr das Leben

Glück um Unglück: Bei ihrem Sturz in Bochum wurde eine Frau verletzt. Den Notruf konnte sie aber noch selbst tätigen.
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Glück um Unglück: Bei ihrem Sturz in Bochum wurde eine Frau verletzt. Den Notruf konnte sie aber noch selbst tätigen.

In einem Waldgebiet in Bochum stürzte eine Frau eine Böschung hinunter. Die Feuerwehr konnte sie nur mithilfe ihres Handys finden. 

  • Eine Frau stürzte in einem Waldgebiet in Bochum in die Tiefe.
  • Den Notruf an die Feuerwehr konnte sie noch selbst tätigen.
  • Die Einsatzkräfte fanden sie schließlich mithilfe einer besonderen Methode.

Bochum/NRW - Bei einem Spaziergang im Wald plötzlich an einem Abhang herunterstürzen klingt wohl für viele nach einem Albtraum. Einer Frau in Bochum ist im Gebiet Weitmarer Holz genau das passiert. Durch den Sturz war sie bewegungsunfähig und verletzt.

Stadt

Bochum

Fläche

145,4 km²

Bevölkerung

364.742 (2016)

Bürgermeister

Thomas Eiskirch

Bochum: Frau geht im Wald spazieren - und fällt Meter in die Tiefe

Allerdings nicht bewusstlos, denn den Notruf konnte sie mit ihrem Handy noch selbst tätigen. Gegen 20.11 Uhr soll der Hilferuf der Frau bei der Feuerwehr Bochum eingegangen sein.

Sie war alleine im Waldgebiet Weitmarer Holz unterwegs und ist bei ihrem Spaziergang plötzlich an einer Böschung rund fünf Meter in die Tiefe gestürzt. Wie es dazu kommen konnte, ist bisher noch nicht geklärt, wie die Pressestelle der Feuerwehr berichtet.

Glück um Unglück: Bei ihrem Sturz in Bochum wurde eine Frau verletzt. Den Notruf konnte sie aber noch selbst tätigen.

Sturz in Bochum: Feuerwehr macht sich Technik zunutze, um verletzte Frau zu orten

Offenbar verlor die Frau dabei auch den Sinn der Orientierung, denn eine Ortsangabe konnte die sie zu diesem Zeitpunkt nicht mehr machen. Die Feuerwehr Bochum musste zu einer besonderen Methode greifen, um herauszufinden, wo genau die Frau gelandet ist.

Mithilfe einer gesendeten SMS konnten die Einsatzkräfte die GPS-Koordinaten erfassen und damit den genauen Aufenthaltsort der Frau feststellen (mehr Artikel aus dem Ruhrgebiet auf RUHR24.de).

Feuerwehr Bochum muss Korbtrage einsetzen, um Frau zu retten

So gelangten Feuerwehr und Rettungsdienst zu einer Stelle im Wald, die rund 600 Meter entfernt von der Straße Roomersheide in Bochum liegt. Nach einer Erstversorgung durch eine Notärztin musste die Frau mithilfe einer sogenannten Schleifkorbtrage die Böschung hinauf gezogen werden.

Anschließend wurde sie von den Einsatzkräften über die Straße getragen. Ein Rettungswagen brachte die Verletzte schließlich in ein Krankenhaus. Insgesamt dauerte die Rettungsaktion etwa zwei Stunden, wobei 13 Feuerwehrkräfte im Einsatz waren.

Nicht immer sind Anrufe beim Rettungsdienst erfolgreich, wie ein aktueller Fall aus Bochum zeigt. Ein Mann habe dort die 112 gewählt, weil sein Vater umgekippt war. Doch statt Hilfe passierte zunächst gar nichts.

Der Grund: Die Rettungskräfte hatten die falsche Straße verstanden. Sie kamen deshalb viel später als gehofft am Einsatzort an.

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