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Brutale Einbrecher haben am Montag (4. Februar) einen Toten in einer Wohnung in Bochum zurückgelassen. Mittlerweile steht fest: Das Opfer wurde erstickt. Jetzt ermittelt die Polizei wegen Mordes.

Update, Mittwoch (6. Februar), 13.28 Uhr: Wie Der Westen berichtet, habe die 71-jährige Lebensgefährtin des Opfers wohl bei dem Tod ihres Partners tatenlos zusehen müssen. Jetzt hat sie erste Fragen zur Tat beantwortet.

Die 71-Jährige erzählte der Mordkommission, dass die Täter sie überwältigt und mit Kleidungsstücken bedeckt hatten. Ihren Mann, der sich zu dieser Zeit im Garten aufgehalten hatte, sollen sie abgepasst und gefesselt haben. Anschließend sollen sie das Haus längere Zeit durchsucht haben.

Laut ihrer Täterbeschreibung trugen die Täter Masken und waren dunkel bekleidet.

Ursprungsmeldung: Zuvor waren am Montagnachmittag (4. Februar) gegen 15.30 Uhr zwei Einbrecher in eine Doppelhaushälfte in Bochum-Hordel eingestiegen.

Anschließend brachten sie den 68-Jährigen Hauseigentümer und seine 71-jährige Bekannte zu Boden und durchwühlten das Haus nach Bargeld und Wertgegenständen.

Obduktion zeigt: Opfer ist erstickt

Polizisten hatten den 68-jährigen Bochumer nach dem Einbruch bäuchlinks und gefesselt in seiner Wohnung gefunden. Wie die Polizei mitteilt, konnte ein Notarzt den Mann nicht mehr reanimieren und nur noch den Tod feststellen.

Erst, als die Täter das Haus verlassen hatten, konnte die 71-Jährige gegen 18 Uhr den Notruf wählen.

Eine Obduktion im Uniklinikum Essen am Dienstag (5. Februar) hat ergeben: Das Opfer ist erstickt worden.

Wie die dpa berichtet, musste die 71-Jährige mit einem schweren Schock in ein Krankenhaus gebracht werden.

Polizei bittet dringend um Hinweise zu abgestellten Wagen

Eine mittlerweile eingerichtete Mordkommission ermittelt mit Hochdruck wegen Mordes.

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Sie erhoffen sich auch Hinweise auf verdächtige Fahrzeuge, die zur Tatzeit zwischen 15.30 Uhr und 18 Uhr auf dem Parkplatz am Nord-West-Bad in Bochum abgestellt waren.

Hinweise zu dem brutalen Einbruch nimmt die Kripo unter 0234/909 4110 und 0234/909 4441 entgegen.