An der Grenze zu Gelsenkirchen

Bombe in Bochum erfolgreich entschärft - Anwohner können zurück in ihre Wohnungen

In Bochum-Günnigfeld wurde eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft.
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In Bochum-Günnigfeld wurde eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft.

In Bochum wurde heute eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Nach der Evakuierung von fast 2.000 Anwohnern konnte sie erfolgreich entschärft werden.

  • Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hat am Mittwoch einen Bomben-Verdachtspunkt in Bochum untersucht.
  • Dabei wurde eine Fliegerbombe imnk Bochumer Stadtteil Günnigfeld entdeckt.
  • Sie konnte am Nachmittag erfolgreich entschärft werden.

Abschlussmeldung, Mittwoch (1. Juli), 15.29 Uhr: Bochum/Gelsenkirchen - Die Stadt Bochum und die Feuerwehr bedanken sich nach der erfolgreichen Entschärfung bei den Anwohnern, die evakuiert werden mussten und dabei gut kooperiert haben. Ein großes Dankeschön gelte außerdem dem Entschärfer Rainer Woitschek.

Bombe in Bochum erfolgreich entschärft

Update, Mittwoch (1. Juli), 15.07 Uhr: Gute Nachrichten aus Bochum! Laut Angaben der Feuerwehr Bochum konnte der fünf Zentner schwere Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg erfolgreich entschärft werden. Alle Absperrmaßnahmen in Günnigfeld und Gelsenkirchen sind damit wieder aufgehoben.

Update, Mittwoch (1. Juli), 14.30 Uhr: Die Evakuierung ist mittlerweile abgeschlossen. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Arnsberg hat so eben mit der Entschärfung begonnen, teilte die Feuerwehr Bochum mit.

Stadt

Bochum

Fläche

145,4 km²

Bevölkerung

372.193 (Stand 2019)

Bürgermeister

Thomas Eiskirch

Bombe in Bochum gefunden: Entschärfung soll um 14 Uhr starten

Update, Mittwoch (1. Juli), 13.45 Uhr: Laut Angaben der Stadt Bochum könnte es mit der Entschärfung gegen 14 Uhr losgehen. Die Evakuierungsmaßnahmen, so die Stadt, liefen bislang ohne besondere Vorkommnisse.

In Bochum-Günnigfeld muss heute eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft werden.

Update, Mittwoch (1. Juli), 12.01 Uhr: Die Evakuierung der Anwohner läuft aktuell auf Hochtouren. "Die Einsatzkräfte gehen von Haus zu Haus und informieren die Anwohner. Bisher verlief alles ohne besondere Vorkommnisse", heißt es vonseiten der Bochumer Feuerwehr.

Bombenfund in Bochum: Evakuierung der Anwohner beginnt

Update, Mittwoch (1. Juli), 11.20 Uhr: Die Evakuierung der rund 2.000 Anwohner in Bochum-Günnigfeld und dem südlichen Teil von Gelsenkirchen hat so eben begonnen. Für einen reibungslosen Ablauf bittet die Feuerwehr ausdrücklich darum, den Anweisungen der Einsatzkräfte Folge zu leisten.

Update, Mittwoch (1. Juli), 11.12 Uhr: Wie die Bochumer Feuerwehr auf Twitter mitteilt, befindet sich der Fundort der britischen Fünf-Zentner-Bombe auf einem Baugrundstück an der Straße am Aschenbruche.

Bombenfund in Bochum: 150 Einsatzkräfte bereiten Evakuierung vor

Die Evakuierung wird derzeit vorbereitet - rund 150 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Hilfsorganisationen, Polizei und den Ordnungsämtern der Städte Bochum und Gelsenkirchen sind im Einsatz.

Update, Mittwoch (1. Juli), 10.07 Uhr: Da sich der Blindgänger unmittelbar an der Stadtgrenze zu Gelsenkirchen befindet, müssen auch dort Anwohner evakuiert werden. Betroffen sind rund 300 Bürger. Laut den Angaben der Stadt Gelsenkirchen ist der Ordnungsdienst bereits vor Ort und wird die betroffenen Häuser aufsuchen, um die Bewohner zu informieren.

Bombenfund in Bochum: Auch in Gelsenkirchen müssen 300 Menschen evakuiert werden

Von der Evakuierung im Gelsenkirchener Süden sind folgende Straßen betroffen: 

  • Ostpreußenstraße
  • Barenscheidstraße
  • Gantenbergsweg
  • Günnigfelder Straße
  • Holtkamp
  • Nikolaus-Groß-Straße
  • Thomas-Morus-Weg
  • Schulte-im-Hofe-Platz

Update, Mittwoch (1. Juli), 9.50 Uhr: Der Verdachtspunkt auf einen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg hat sich im Bochumer Stadtteil Günnigfeld heute Morgen (1. Juli) bestätigt. Wie die Stadt mitteilt, hat der Kampfmittelbeseitigungsdienst eine britische Fünf-Zentner-Fliegerbombe mit Aufschlagzünder in circa 1,5 Metern Tiefe gefunden.

Bombenfund in Bochum: Blindgänger wird noch heute entschärft

Die Bombe müsse noch heute entschärft werden. Wie vorab angekündigt, werden Bewohner in einem Sicherheitsbereich von 250 Metern um die Bombe aus ihren Wohnungen und Häusern evakuiert.

Betroffen sind folgende Straßen:

  • Aschenbruch 51-91 und 50-84
  • Bergknappenstraße 1-17 und 4-16 
  • Birkenfeldstraße 1-23 und 2-26 
  • Marktstraße 3-11 und 2-20 
  • Monstadtstraße 3-45 und 2-36 
  • Osterfeldstraße 3-7 und 4-20 
  • Ostpreußenstraße 237-245 
  • Parkallee 40-62 
  • Schulte-Hordelhoff-Straße 1-17 und 8-16

Für die betroffenen Bewohner wird eine Betreuungsstelle in der Gesamtschule Ückendorf an der Bochumer Straße 190 eingerichtet. Für weitere Fragen wurde außerdem ein Bürgertelefon 0234 910-3333 eingerichtet.

Ursprungsmeldung, Dienstag (30. Juni), 18 Uhr: In Bochum und Gelsenkirchen könnte es am Mittwoch (1. Juli) ungemütlich werden. Wie die Feuerwehr Bochum mitteilt, bereite man derzeit die Evakuierung von knapp 2.000 Menschen vor. Der Grund: Im Stadtteil Günnigfeld gibt es am Aschenbruch einen Verdachtspunkt auf eine Fliegerbombe.

Fliegerbombe in Bochum vermutet: Feuerwehr bereitet Evakuierung vor

Diesen werde der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Arnsberg untersuchen. "Vermutlich im Laufe des Vormittags wird man wissen, ob sich der Verdacht bestätigt", erklärt die Bochumer Feuerwehr in einer aktuellen Pressemitteilung. 

Wie die Stadt kürzlich mitteilte, gebe es derzeit insgesamt 15 Orte in Bochum, an denen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg vermutet werden. Diese Verdachtspunkte würden nun nach und nach abgearbeitet. Erst in der vergangenen Woche konnte (23. Juni) konnte eine Fliegerbombe an der Ruhr-Universität Bochum erfolgreich entschärft werden.

Mitte Juli wurde in Dortmund ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Im Stadtteil Eving mussten bis zu 2.000 Menschen evakuiert werden. 

Fliegerbombe in Bochum vermutet: Evakuierung würde auch Gelsenkirchen betreffen

Die Stelle, an der am Mittwoch gegraben wird, liegt fast genau auf der Stadtgrenze zu Gelsenkirchen. Daher wären beim Fund einer Bombe auch Bewohner beider Städte von einer Evakuierung betroffen. Die Anwohner im Radius von 250 Metern um den Verdachtspunkt wurden bereits am Montag (29. Juni) mit einem Schreiben über eine mögliche Evakuierung informiert.

In Bochum wären rund 1.340 Bewohner und 170 Gebäude betroffen. In Gelsenkirchen müssten rund 500 Menschen ihre Häuser verlassen. Laut Angaben der Feuerwehr könnte der Evakuierungsradius je nach Größe der Bombe aber auch noch größer ausfallen. Betroffen wären dann mehrere Tausend Anwohner in beiden Städten.

Im Bochumer Stadtteil Günnigfeld wird eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg vermutet.

Bochum und Gelsenkirchen bereiten sich auf mögliche Evakuierung unter Corona-Auflagen vor

Aufgrund der derzeitigen Corona-Lage gäbe es bei einer Evakuierung spezielle Verhaltensvorgaben:

  • Beim Verlassen der Wohnung oder des Hauses muss der erforderliche Mindestabstand von mindestens 1,5 Metern zu Personen aus anderen Haushalten eingehalten werden.
  • Kann der Mindestabstand nicht eingehalten werden, müssen Personen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
  • Die Einsatzkräfte werden die Anwohner, die eine Betreuungsstelle nutzen wollen, nach Krankheitssymptome einer Corona-Infektion befragen.

Mitte Juli wurde in Dortmund ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Im Stadtteil Eving mussten bis zu 2.000 Menschen evakuiert werden. 

Bei Bombenfund in Bochum: Betreuungsstelle und Shuttle-Transport ist vorbereitet

Sollte es am Mittwoch tatsächlich zu einer Evakuierung kommen, hat die Feuerwehr Bochum bereits eine Betreuungsstelle sowie einen Shuttle-Transport aus dem Evakuierungsbereich dorthin eingerichtet. (alle Artikel aus dem Ruhrgebiet auf RUHR24.de)

Im Bus sowie in der Betreuungsstelle gelten die gleichen Abstands- und Hygienevorgaben wie derzeit im öffentlichen Leben. In den Bussen sowie beim Herumlaufen in der Betreuungsstelle gilt also die Tragepflicht einer Mund-Nasen-Bedeckung.

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