Er täuschte einen Anfall vor

Krimineller schreibt sarkastischen Brief an sein Opfer - "...mein lieber"

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In Mülheim an der Ruhr hinterließ ein falscher Polizist eine besonders dreiste Botschaft

In Mülheim an der Ruhr kam es an Weihnachten zu einem dreisten Fall. Ein falscher Kommissar täuschte einen Anfall vor - und beklaute dann sein Opfer.

  • In Mülheim an der Ruhr kam es zu einem besonders dreisten Fall.
  • Ein falscher Polizist beklaute einen 61-jährigen Mann.
  • Der Täter hinterließ allerdings noch eine Notiz an das Opfer.

Mühlheim - Zu einer unglaublichen Tat kam es am Morgen des 24. Dezembers in Heißen (Mülheim an der Ruhr). Ein 61-jähriger Mann wurde in seiner eigenen Wohnung bestohlen - dabei verblüfft vor allem der dreiste mutmaßliche Täter.

Dreister Diebstahl in Mülheim an der Ruhr: Mutmaßlicher Täter gibt sich als falschen Polizisten aus

Der mutmaßliche Täter hat sich das Vertrauen des zuvor unbekannten Mühlheimers nach und nach erschlichen. Dabei gab er sich als ein Kommissar und Rauchgiftfahnder aus Berlin aus. In der Wohnung im Mühlheimer Stadtteil Heißen täuschte anschließend der falsche Kommissar einen krankheitsbedingten Anfall vor. Das ist mittlerweile eine gängige Betrugsmasche. In Dortmund erbeutete ein falscher Polizist über 170.000 Euro.

Der falsche Kommissar bat das Opfer anschließend um die Besorgung dringender Medikamente. Das Opfer willigte ein und verließ die Wohnung, um für den vermeintlich kranken Kommissar die dringend benötigte Medizin aus der Apotheke zu holen. Als dieser jedoch schließlich gegen 11.45 Uhr zu seiner Wohnung zurückkehrte, erlebte der Mühlheimer eine Überraschung.

Das Opfer aus Mülheim an der Ruhr fand nach der Tat eine Notiz des falschen Polizisten vor

Der offenbar wieder gesunder Rauchgiftfahnder war verschwunden. Mit ihm allerdings auch der Schmuck und ein fünfstelliger Bargeldbetrag, den der 61-Jährige in seiner Wohnung versteckt hielt. Jedoch meldete sich der mutmaßliche Täter bei dem Opfer noch mal zurück. 

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So fand das Opfer des dreisten Diebstahls eine Notiz in seiner Wohnung vor. Auf einem kleinen Zettel stand "Vielen Dank mein lieber!". Diese sarkastischen Zeilen stammen von dem mutmaßlichen Täter. Dieser soll zwischen 30 und 42 Jahren alt gewesen sein. Dabei eine Größe von etwa 1,85 Meter besitzen und muskulös gebaut sein. Die echte Polizei Essen nahm gegen den falschen Polizisten eine Strafanzeige auf. 

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