Bomben in Essen

Zweite Bombe in Essen gefunden: beide Blindgänger erfolgreich entschärft

Kurz vor 11 Uhr am Abend ist es geschafft: Die beiden Bomben in Essen konnten ohne Zwischenfälle entschärft werden. Rund 1.400 Menschen hatten während der Evakuierungen ihre Wohnungen und Häuser verlassen müssen.

  • In Essen wurden am Donnerstag (21. November) zwei Blindgänger gefunden.
  • Beide wurden im Lauf des Tages entschärft.

Update, Donnerstag (21. November), 22.49 Uhr: Auch der zweite Blindgänger in Essen wurde erfolgreich entschärft. Insgesamt mussten am Donnerstag (21. November) wegen der beiden Bomben rund 1.400 Menschen ihre Wohnungen und Häuser verlassen.

Damit beenden wir unsere Berichterstattung.

Update, Donnerstag (21. November), 22.28 Uhr: Die Evakuierung in Essen ist abgeschlossen. Die Entschärfung der Bombe steht damit kurz bevor.

Blindgänger in Essen: Gebiet rund um den Fundort wird evakuiert

Update, Donnerstag (21. November), 21.13 Uhr: Die Evakuierung des von der Bomben-Entschärfung betroffenen Gebiets ist in vollem Gange. Rund 1400 Menschen müssen dort ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Sobald die Evakuierung abgeschlossen ist soll der Blindgänger entschärft werden.

Update, Donnerstag (21. November), 18.59 Uhr: Auch während der Entschärfung des Blindgängers in Altenessen müssen einzelne Busse der Ruhrbahn umgeleitet werden. Betroffen sind die Linien 162 und 172.

Update, Donnerstag (21. November), 18.11 Uhr: Wie die Stadt Essen berichtet, konnte der Blindgänger im Stadtteil Kray erfolgreich entschärft werden. Die A40 ist wieder für den Verkehr freigegeben, die Anwohner können in ihre Häuser zurück.

Behinderungen nach Bombenfund in Essen: Busse können nicht wie gewohnt fahren

Update, Donnerstag (21. November), 17.13 Uhr: Im Evakuierungsgebiet in Essen-Kray können nun auch die Busse der Ruhrbahn nicht mehr verkehren. Die Linien 114 und 146 werden umgeleitet, die Entschärfung des Blindgängers beginnt in Kürze.

In Altenessen-Süd  hat die Stadt unterdessen eine Betreuungsstelle in der Parkschule (Tiefenbruchstraße 20) eingerichtet. Außerdem wurde ein Plan des Evakuierungsgebiets rund um die Bombe veröffentlicht.

Evakuierungsgebiet in Altenessen-Süd

Update, Donnerstag (21. November), 16.50 Uhr: Die Evakuierung rund um die Fundstelle der Bombe in Essen-Kray ist weitgehend abgeschlossen. Auch die A40 ist derzeit zwischen Essen-Zentrum und Gelsenkirchen-Süd gesperrt.

Von der Evakuierung in Altenessen-Süd sind derweil über 1400 Menschen betroffen. Das berichtet die Stadt Essen auf ihrer Homepage.

Zweite Bombe in Essen gefunden - Entschärfung noch am Abend

Update, Donnerstag (21. November), 16.20 Uhr: Während die Evakuierung in Essen-Kray weiter läuft, wurde in Altenessen-Süd ein weiterer Blindgänger gefunden. Auch diese Bombe muss noch heute (Donnerstag, 21. November) entschärft werden. Die Fliegerbombe befindet sich in einer Baustelle am Oberholzweg.

Die Stadt Essen bittet Anwohner, die im Umkreis von 250 Metern um die Bombenfundstelle wohnen oder arbeiten, sich auf eine Evakuierung einzustellen. Im Umkreis von 250 Metern bis 500 Metern sollten sich Anwohner während der Entschärfung in Gebäudeteilen aufhalten, die von der Bombe abgewandt liegen, oder den Keller aufsuchen. Weitere Informationen sollen laut den Behörden in Kürze veröffentlicht werden.

Nach Bombenfund in Essen: Evakuierung läuft

Update, Donnerstag (21. November), 15.20 Uhr: Mittlerweile ist die Evakuierung in Essen-Kray ist derzeit in vollem Gange. "Der erst Evakuierungsdurchgang ist bereits beendet. Der zweite Durchgang startet in Kürze", teilte die Stadt Essen via Twitter mit.

Im Bild: Entschärfung einer Fliegerbombe in Magdeburg

Wegen der Entschärfung der Bombe muss auch die A40 gesperrt werden. Zwischen den Anschlussstellen Essen-Zentrum und Gelsenkirchen-Süd werden zeitweise keine Autos fahren können. Der Verkehr wird laut Stadt umgeleitet.

A40 in Essen muss gesperrt werden - Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg sorgt für Evakuierung 

Update, Donnerstag (21. November), 14 Uhr: Die Stadt Essen hat in der Franz-Dinnendahl Realschule in der Schönscheidstraße 147 eine Betreuungsstelle eingerichtet. Die kann seit einer Stunde genutzt werden. Zudem hat die Stadt eine Informationshotline eingerichtet - 0201 - 123 88 88. 

A40 in Essen muss gesperrt werden - Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden 

Erstmeldung, Donnerstag (21. November), 13 Uhr: Nach Informationen der Stadt Essen, muss die A40 heute (21. November) gesperrt werden. Der Grund ist ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Bombe muss noch heute entschärft werden. Anwohner im Stadtteil Kray müssen im Umkreis von 250 Metern evakuiert werden. Anwohner im Umkreis von 250 bis 500 Metern sollen sich während der Entschärfung in die Kellerräume begeben und ihre Fahrzeuge entfernen. 

Aktuell gibt es noch keine genauen Informationen, wann die Entschärfung der Bombe stattfinden soll. Die Stadt Essen teilte aber mit, dass weitere Informationen in Kürze folgen werden. Die Stadt Dortmund und Bezirksregierung Arnsberg müssen vor Weihnachten sich auf die Suche nach Blindgängern auf dem Wall machen. Drei weitere Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg werden vermutet. Das sorgt für Ärger im Verkehr und beim Einzelhandel.  

Blindgänger aus den Zweiten Weltkrieg sind leider keine Seltenheit. In Gelsenkirchen wurde am 4. Dezember eine Bombe gefunden, die noch am selben Tag entschärft wurde. 4000 Personen mussten evakuiert werden. 

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