Heftiger Zusammenstoß auf der Autobahn

Dramatischer Unfall auf A44 bei Werl: Mehrere Schwerverletzte

Heftig gekracht hat es in der vergangenen Nacht auf der A44 bei Werl in Richtung Dortmund. Der Verursacher des Unfalls ist flüchtig.

  • Durch einen Unfall auf der A44 bei Werne in Richtung Dortmund mussten zwei Personen schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht werden.
  • Ein Hubschrauber hat den Verursacher gesucht, der nach dem Zusammenprall geflohen war.
  • Der Verdächtige war bereits vor dem Unfall auffällig gefahren und hatte andere Fahrer belästigt.

Unfall auf der A44 bei Werl: Hubschrauber sucht nach Verdächtigem 

Gegen 23.15 Uhr ist der Fahrer eines Ford Mondeo auf der A44 bei Werl in Richtung Dortmund auf das Heck eines Ford Fiesta aufgefahren. Durch den starken Aufprall ist der Fiesta von der Fahrbahn abgekommen und landete auf dem Dach in einer Böschung, nachdem sich der Wagen überschlagen hatte. Wieso es zu dem Zusammenprall kam, ermittelt aktuell die Polizei.

Auch das Auto des Verursachers soll durch den Zusammenprall auf der A44, wo es erst im Oktober einen Lkw-Unfall gab, stark beschädigt worden sein. Etwa 150 Meter weiter ist der verletzte Fahrer deshalb mit seinem Wagen auf dem Seitenstreifen stehen geblieben und zu Fuß geflüchtet. Daher musste ein Hubschrauber zum Einsatz kommen und nach dem Flüchtigen suchen. Das berichtet die Polizei Dortmund nach dem Unfall.

Polizei findet Beweismittel im Auto nach Unfall auf der A44 bei Werl

Bislang geht die Polizei Dortmund aufgrund der aufgefundenen Beweismittel im Unfallwagen und im angrenzenden Grünbereich davon aus, dass der Verdächtige den Unfallwagen alleine genutzt hat. Bereits vor dem Unfall soll das Auto aufgefallen sein, wie Zeugen den Polizeibeamten schildern. 

Denn die Fahrweise des Mannes beschreiben sie als aggressiv und rücksichtslos. Außerdem soll er mit hoher Geschwindigkeit den vorausfahrenden Autos sehr dicht aufgefahren sein und sie mit Lichthupe und Hupe bedrängt haben.

Sperrung in Richtung Dortmund bis 2 Uhr nachts

In dem verunglückten Ford Fiesta sollen ein 27-Jähriger aus Ingolstadt und eine 26-jährige Beifahrerin gesessen haben. Beide sollen durch den Unfall schwere Verletzungen erlitten haben. Während die Frau sich nach dem Unfall selbst aus dem Auto befreien konnte, mussten Rettungskräfte den Fahrer aus dem Fahrzeug befreien. Ersthelfer haben sich um die Verunfallten gekümmert bis sie in ein Krankenhaus gebracht wurden. 

Die Polizei schätzt den durch den Unfall entstandenen Schaden auf über 10.000 Euro. Zudem war die A44 bei Werl in Richtung Dortmund für die Dauer der Unfallaufnahme bis 2 Uhr nachts gesperrt, wodurch ein Rückstau entstand.

Am Sonntag (11. November) kam es auf der A1 bei Köln zu einem schweren Unfall, der durch einen Falschfahrer verursacht wurde. Dieser stand angeblich unter dem Einfluss von Medikamenten.

Nur ein paar Tage Später ist es auf der A45 zu einem Unfall gekommen. Laut Polizei sollen an dem Unfall, der sich am Mittwoch (20. November) ereignet hat, sechs Fahrzeuge beteiligt gewesen sein.

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