„Zigeunerleben“

Nach Punkt 12-Sendung: Rassismus-Shitstorm gegen RTL-Moderatorin Katja Burkard

Katja Burkard streckt empört die Arme aus, im Hintergrund ein Twitter-Screenshot (Facebook)
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„Zigeunerleben“: Rassismus-Shitstorm gegen RTL-Moderatorin Katja Burkard (Fotomontage)

Aktuell muss sich Katja Burkard massig Kritik stellen - die „Punkt 12“-Moderatorin benutzte in der Sendung vom 08. Juli den rassistischen Begriff „Zigeunerleben“.

Köln - Katja Burkard (56) ist vielen vor allem als Moderatorin des TV-Formats „Punkt 12“ bekannt. Seit 1996 ist die 56-Jährige bereits das Gesicht der RTL*-Sendung, interviewt Promis und thematisiert verschiedenste Ereignisse (Das sind die erfolgreichsten TV-Moderatoren Deutschlands*). Doch vor Kurzem ist der Moderatorin in ihrer eigenen Show ein Fauxpas passiert - die Blondine verwendete einen rassistischen Begriff und kassiert dafür nun einen Shitstorm. Extratipp.com* berichtet.

„Zigeunerleben“: Rassismus-Vorwurf gegen Katja Burkard

Am 08. Juli hatte Katja Burkard wie üblich „Punkt 12“ moderiert - und im Gespräch mit „Goodbye Deutschland“-Auswanderin Oksana Kolenitchenko (33) und Kollegin Roberta Bieling (46) das für Sinti und Roma abwertende Wort „Zigeuner“ benutzt. Der Grund: die Moderatorin wollte über die Umzugspläne von Oksana sprechen und sagte: „Wenn die Kinder dann älter sind, dann ist nichts mehr mit Zigeunerleben.“

Der Nebensatz blieb nicht unbemerkt. So reagierten zahlreiche Promis auf die Äußerung der RTL-Moderatorin. „Krass, Katja Burkard und ihre Kolleginnen benutzen Rassensprache“, schrieb Gianni Jovanovic auf Instagram*. Comedian Enissa Amani (39) bemerkte: „Kotze davon. Mein Herz mit allen Sinti*zze und Roma*nja die durch diese diskriminierende rassistische Scheiße gehen müssen mit Menschen, die einfach nicht wachsen wollen, nicht mal minimal lernen wollen!!!“

Katja Burkard entschuldigt sich nach Shitstorm

Mittlerweile reagierte Katja Burkard auf den Shitstorm - entschuldigte sich sowohl auf Instagram als auch im TV für ihre unglückliche Äußerung. So erklärte sie zu Beginn der „Punkt 12“-Sendung am 9. Juli - einen Tag nach dem Vorfall: „Ich habe ein Wort benutzt, das Roma und Sinti diskriminiert und das tut mir wirklich aufrichtig leid. Ich bin gegen jegliche Form von Rassismus und Diskriminierung und deswegen sind wir auch im Gespräch mit von Diskriminierung Betroffenen.“

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Noch am Freitag oder in der nächsten Woche möchte die 56-Jährige mit einem Experten für Alltagsrassismus sprechen - die Thematik sowohl für die Zuschauer als auch sich selbst aufarbeiten.

*extratipp.com ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA