COVID-19

Coronavirus: 7.476 Fälle in Norddeutschland - Hamburg behandelt Patienten aus Frankreich/Italien

Die Zahl der Corona-Infizierten in Norddeutschland steigt täglich. Seit dem 22. März herrscht ein bundesweites Kontaktverbot. Ein Ende des Shutdowns ist nicht in Sicht.

  • 7.476 Coronavirus-Fälle in Norddeutschland bestätigt
  • Bevölkerung soll sich an Hinweise des Robert Koch-Instituts halten
  • Das bundesweite Kontaktverbot gilt bis auf Weiteres

Update vom 30. März: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet am Montagmorgen insgesamt 7.476 bestätigte Corona-Fälle in Norddeutschland: 3.732 in Niedersachsen (26 Todesfälle), 2.053 in Hamburg (5 Todesfälle), 1.049 in Schleswig-Holstein (7 Todesfälle), 356 in Mecklenburg-Vorpommern (1 Todesfall) und 286 in Bremen (2 Todesfälle). 

Im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) werden derweil zwei Corona-Patientinnen aus Frankreich intensivmedizinisch behandelt. Hamburg will in seinen Krankenhäusern ebenso noch Patienten aus Italien aufnehmen. 

Coronavirus: Nachholtermin für Olympische Spiele gefunden

Update vom  29. März um 10.41 Uhr: Im Rahmen der Corona-Krise wurde in dieser Woche bekannt gegeben, dass auch die Olympische Spiele in diesem Jahr nicht stattfinden werden. Laut Medienberichten soll nun ein Nachholtermin gefunden worden sein. Demnach soll die Eröffnungsfeier am 23. Juli 2021 und die Schlussfeier am 8. August stattfinden.

Update vom 29. März um 9.03 Uhr: Am Sonntagmorgen gibt es in Norddeutschland 6.925 bestätigte Corona-Fälle: 3.450 in Niedersachsen (21 Todesfälle), 1.846 in Hamburg (4 Todesfälle), 1.006 in Schleswig-Holstein (6 Todesfälle), 348 in Mecklenburg-Vorpommern (1 Todesfall) und 275 in Bremen (2 Todesfälle). 

Coronavirus: Maßnahmen bleiben bis zum 20. April bestehen

Kanzleramtschef Helge Braun gab derweil bekannt, dass die Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus noch bis mindestens zum 20. April bestehen bleiben werden. 

Update vom 28. März um 13 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet aktuell 6.398 bestätigte Corona-Fälle in Norddeutschland. Die Zahl teilt sich wie folgt auf: 3.150 in Niedersachsen (12 Todesfälle), 1.765 in Hamburg (2 Todesfälle), 915 in Schleswig-Holstein (4 Todesfälle), 308 in Mecklenburg-Vorpommern (keine Todesfälle) und 260 in Bremen (2 Todesfälle).

Update vom 27. März um 9.45 Uhr: Aktuell verzeichnet das Robert Koch-Institut (RKI) 5.815 bestätigte Corona-Fälle in Norddeutschland: 2.810 in Niedersachsen (10 Todesfälle), 1.693 in Hamburg (2. Todesfälle), 812 in Schleswig-Holstein (4 Todesfälle), 259 in Mecklenburg-Vorpommern und 241 in Bremen (1 Todesfall).

Am Freitagnachmittag wollen Bremen* und Niedersachsen über die diesjährigen Schul-Abschlussprüfungen entscheiden. In Hamburg*, Mecklenburg-Vorpommern und in Schleswig-Holstein finden alle Prüfungen wie geplant statt

Ursprungsmeldung: Norddeutschland - Seit Wochen hält das Coronavirus die ganz Welt in Atmen und verbreitet Angst und Schrecken. Infolge des dramatischen Anstiegs der Zahl der Infizierten und der Todesopfer wurden auch in Norddeutschland Maßnahmen getroffen, um das Virus einzudämmen und den Verlauf zu verlangsamen.

Coronavirus in Norddeutschland: Bundesweites Kontaktverbot für mindestens zwei Wochen gültig

Nachdem zunächst Schulen und Kitas bundesweit geschlossen wurden, verkündete Angela Merkel im Rahmen der Corona-Eindämmung am 22. März ein Kontaktverbot für mindestens zwei Wochen für mehr als zwei Personen. Überall in Norddeutschland kontrolliert die Polizei die Einhaltung der erlassenen Maßnahmen. Bürger und Bürgerinnen sollen den Kontakt anderen Menschen auf ein Minimum reduzieren. Es soll ein Mindestabstand von 1,50 Metern in der Öffentlichkeit sowie alle Hygienemaßnahmen eingehalten werden, wie nordbuzz.de* berichtet.

Alle Gastronomiebetriebe wurden geschlossen, ausschließlich ein Außerhausverkauf ist noch möglich. Dienstleistungsbetrieben im Bereich der Körperpflege wurden ebenfalls geschlossen, sowie alle Geschäfte bis aus Supermärkte, Apotheken, Banken, Tankstellen und Arztpraxen. Der Aufenthalt in der Öffentlichkeit soll ebenfalls auf ein Minimum reduziert werden, sodass Kinos, Bars, Clubs, Spielplätze und Sportstätten ebenfalls bis auf Weiteres geschlossen bleiben.´

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Um einen unkontrollierten Anstieg der Coronavirus-Infektionen zu verhindern und unser Gesundheitssystem leistungsfähig zu halten, haben sich Bund und Länder auf weitere Maßnahmen zur Beschränkung sozialer Kontakte geeinigt. Hier das Wichtigste im Überblick. --- In order to prevent an uncontrolled increase in coronavirus infections and to keep our health care system efficient, the federal and state governments have agreed on further measures to restrict social contacts. Here is an overview of the most important measures. . . . #Bundeskanzlerin #Kanzlerin #Merkel #Coronavirus #COVID19 #Corona #Deutschland #Germany #ZusammenGegenCorona #WirBleibenZuhause #flattenthecurve

Ein Beitrag geteilt von Angela Merkel (@bundeskanzlerin) am

In vielen Städten wurde im Rahmen der Corona-Bewältigung das Sonn- und Feiertagsfahrverbot gelockert, damit weiterhin ausreichend Güter in den Supermärkten und Apotheken zur Verfügung gestellt werden. Hamstereinkäufe sind daher keinesfalls notwendig, da es in Deutschland aktuell keinen Lebensmittelversorgungsengpass gibt. 

Viele Unternehmen, die kein Home Office anbieten können, beantragten für ihre Mitarbeiter Kurzarbeit und stehen wegen Corona vor dem wirtschaftlichen Ruin. Auch große Unternehmen wie Mercedes und Tesla drosselten oder stoppten ihre Produktion. Reiseunternehmen wie TUI und Ryanair strichen aufgrund der Corona-Krise und der damit verbundenen Einreiseverbote zahlreiche Flüge. Zahlreiche gestrandete, deutsche Urlauber wurden im Rahmen einer Rückholaktion aus dem Ausland eingeflogen.

Coronavirus in Norddeutschland: Zahlreiche Großveranstaltungen wurden abgesagt oder verschoben

Diverse Veranstalter haben ihre Events in Norddeutschland entweder verschoben oder abgesagt. Derzeit wird mit Hochdruck daran gearbeitet, Nachholtermine zu finden bzw. den Kunden die Karten zu erstatten. Darüber hinaus wurden die Hannover Messe und die Messe Internorga abgesagt, die Olympischen Spiele auf den Sommer 2021 verschoben, der Hamburg Marathon auf den 18. April 2021 verschoben, die Kieler Woche soll nun im September stattfinden, die Bremer Osterwiese, der Hamburger Hafengeburtstag sowie der Eurovision Song Contest in Rotterdam wurden ebenfalls abgesagt. Auch die diesjährige Fußball-EM wird erst im kommenden Jahr stattfinden.Der gesamte Sportbetrieb, egal ob Fußball, Basketball, Handball oder Eishockey wurde bis auf Weiteres ausgesetzt. Wann eine Wiederaufnahme möglich ist, ist derzeit noch nicht bekannt. 

Die Zahl der Corona-Infizierten in Norddeutschland steigt täglich. Seit dem 22. März herrscht ein bundesweites Kontaktverbot. Ein Ende des Shutdowns ist nicht in Sicht.

Quelle: nordbuzz.de

*nordbuzz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © Daniel Reinhardt/dpa/picuture alliance/Rene Traut