Geld eingestampft

Victoria von Schweden: Schwester Prinzessin Madeleine ist unbeliebter denn je

Prinzessin Madeleine von Schweden ist unter den Royals das unbeliebteste Familienmitglied. Nun muss sie mit den Konsequenzen leben.

Schweden – Während Kronprinzessin Victoria (44) der Liebling der Schweden ist, bekommt ihre Schwester Madeleine (40) eher Spott und Hohn als Anerkennung. Nun feiert die dreifache Mutter ihren 40. Geburtstag – und das nicht mal in Schweden. Das gefällt dem Volk gar nicht.

RoyalMadeleine Thérèse Amelie Josephine, Prinzessin von Schweden, Herzogin von Hälsingland und Gästrikland
Geboren10. Juni 1982 (Alter 40 Jahre), Drottningholm, Schweden
EhepartnerChristopher O’Neill (verh. 2013)
KinderAdrienne von Schweden, Leonore von Schweden, Nicolas von Schweden
ThronfolgeRang acht

Schwedisches Königshaus: Kann Prinzessin Madeleine nur Partys machen?

Prinzessin Madeleine ist „nur“ Nummer acht der schwedischen Thronfolge – seit jeher ist klar: Sie wird vermutlich nicht auf dem Thron sitzen. Schon wie damals Prinz Harry (37) bei den britischen Royals hatte auch Prinzessin Madeleine wenig königliche Verpflichtungen und dadurch auch relativ viel Freizeit (alle News zu Promis und TV bei RUHR24).

Und diese hat sie vor allem für Partys, Shopping und anderweitiges Geldausgeben genutzt. Vor allem konservativen Schweden war das ein Dorn im Auge: „Unzählige Fotos im Nachtleben der exklusiven Stockholmer Clubs zeigten die Prinzessin tanzend vor, mit Drinks überfüllten Tischen. Sie war eine Lebefrau, die oft mit viel nackter Haut und ihren wechselnden Freunden, allesamt Jungs aus gutem Hause, mit feinen Anzügen und zurückgegeltem halblangen Haar, abgelichtet wurde“, erklärt die Berliner Morgenpost.

Nach Flucht in die USA: Prinzessin Madeline lernt ihren späteren Ehemann kennen und lieben

Auch ihre Beziehungen standen immer in der Öffentlichkeit, wurden meist belächelt. Ihre diversen Praktika bei Hilfsorganisationen wurden dagegen in der schwedischen Presse größtenteils unter den Tisch geschoben. In einer Umfrage unter Schweden, welchen Royal sie am vertrauenswürdigsten finden, landete Prinzessin Madeleine mit 0 Prozent auf den letzten Platz, wie der TV-Sender n-tv berichtet.

Im Jahr 2010 lernte Madeleine in den USA den britisch-amerikanischen Investmentbanker Christopher O‘Neill (47) kennen und lieben. Im Jahr 2013 folgten Verlobung und Hochzeit – standesgemäß im königlichen Schloss zu Stockholm. Doch O‘Neill machte sich anschließend wenig beliebt – denn eigentlich sollte er daraufhin die schwedische Staatsbürgerschaft bekommen, um dann in den Hochadel ernannt werden zu können.

Prinzessin Madeline von Schweden: Kritik nach Hochzeit mit Geschäftsmann Chris O‘Neill

Schon wie bei Herzogin Meghan (40), die die britische Staatsbürgerschaft bekommen sollte, kam es auch bei den schwedischen Royals zu Problemen. Denn: Chris O‘Neill wollte die Staatsbürgerschaft überhaupt nicht haben. Eine Klatsche für das schwedische Volk. O‘Neill dazu: „Ich habe keine Lust, irgendeine Berühmtheit zu erlangen, noch habe ich davon Vorteile in meinem Beruf“, sagte er dem King-Magazin.

Als Geschäftsmann habe er Angst davor gehabt, aus Befangenheit gewisse Geschäfte nicht mehr ausüben zu können. Außerdem habe er viele repräsentative Aufgaben in Schweden übernehmen müssen, was ihm von seiner Arbeit in den USA abgehalten hätte, heißt es.

Nach Umzug in die USA: Prinzessin Madeline ist nur noch selten in Schweden

Außerdem sei er selbst kein Fan von dem Medienrummel rund um das schwedische Königshaus. So kam es durchaus schon mehrmals vor, dass er Fotografen den Mittelfinger gezeigt hat. Wenig Punkte auf der Beliebtheitsskala für Chris O‘Neill – was sich auch auf Prinzessin Madeleine auswirkt.

Prinzessin Madeleine von Schweden mit ihren Kindern Nicolas (li.), Adrienne (mi.) und Leonore (re.) und Ehemann Chris O‘Neill.

Wenig überraschend kam daher der Umzug nach Florida für die Mutter von drei Kindern. Doch das fand das schwedische Volk überhaupt nicht gut – wie soll die Prinzessin denn nun den royalen Aufgaben nachkommen? Trotz Vorsitz einer Hilfsorganisation, wurde der Unmut immer lauter. König Carl XVI. Gustaf (76) zwang daher seine Tochter dazu, öfter im Jahr nach Schweden zu reisen. Sonst würde die jüngste Tochter keine Finanzspritze des Königshauses mehr bekommen.

Konsequenz für Prinzessin Madeline: König Carl Gustav streicht die Apanage

Spätestens Anfang Juni 2022 hat sie wohl den letzten Madeline-Kritiker ordentlich verärgert. Nicht nur fehlte sie am Geburtstag ihres Vaters, sondern auch am schwedischen Nationalfeiertag am 6. Juni. Letzteres ist zwar nicht ungewöhnlich, doch auch auf Instagram gab es keine Worte. Ihren 40. Geburtstag hat sie ebenfalls in Florida verbracht.

Die Konsequenzen folgten schnell: Prinzessin Madeleine bekommt ab sofort keine Zuwendungen mehr vom Königshaus. Ihr Unterhalt, die sogenannte Apanage, wurde ihr gestrichen. König Carl Gustav und seine Frau, Königin Silvia, bekommen jährlich (umgerechnet) 430.000 Euro. Schwester Kronprinzessin Victoria noch 430.000 Euro. Und Prinzessin Madeleine? Sie muss jetzt lernen, auf das Geld vom Königshaus zu verzichten. Das wird vermutlich viele konservativen Schweden freuen.

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