Eingesperrt gefühlt

Vanessa Mai klagt weiter öffentlich Silbereisen-Produzent an

Vanessa Mai prangert weiter öffentlich Michael Jürgens an, Manager von Florian Silbereisen. Die Sängerin habe sich durch seine Vorgaben eingesperrt gefühlt.

Schlagersängerin Vanessa Mai erhebt weiter Vorwürfe gegen Michael Jürgens, Manager von Florian Silbereisen. Im Frühjahr machte eine Dokumentation im „ZDF Magazin Royal“ von Jan Böhmermann offen, dass Jürgens eine Monopol-Stellung in der Schlagerbranche habe – inklusive Umsätze in Millionenhöhe.

Vanessa Mai klagt den Manager von Schlagersänger Florian Silbereisen öffentlich an

Schon damals ging Vanessa Mai an die Öffentlichkeit und prangerte Jürgens an. Auf Instagram schrieb sie: „Micha, ich mag dich eigentlich irgendwie, aber cool war vieles nicht.“ In der eigenen Dokumentation „MAI time is now“ in der ARD, erläutert die 30-Jährige nun genaueres.

Seit 2018 ist Vanessa Mai immer weniger in den Shows von Florian Silbereisen zu sehen. Grund dafür sei Michael Jürgens gewesen. „Auch wenn alles den Bach runtergeht, aber ich kann da nicht mehr reingehen. Ich will es nicht mehr. Ich gehe kaputt daran“, zeigt sich die 30-Jährige sichtlich erschöpft. Mit der Entscheidung hat sie ihre gesamte Karriere aufs Spiel gesetzt, erklärt sie weiter.

Vanessa Mai hat sich eingesperrt gefühlt: Auftritte sollen nach Drehbuch abgesprochen sein

Auch Andreas Ferber, Ehemann und Manager von Vanessa Mai, hat das Zerwürfnis der beiden hautnah mitbekommen. In der Doku äußert er sich ebenfalls: „Ich habe gemerkt, dass von Show zu Show die Vorstellungen von Vanessa und von Florian Silbereisens Team um Produzent Michael Jürgens immer mehr auseinandergegangen sind.“

Das Team um Jürgens soll, laut Mai und Ferber, der Sängerin vorgeschrieben haben, wie sie sich zu kleiden und zu verhalten habe, wenn sie einen Aufritt hat. Im Jahr 2015 hatte ihr Vater Marino Mandekic einen Auftritt – man soll ihr im Vorfeld gesagt haben, dass „Tränchen nicht schaden“ würden. Doch für Vanessa Mai waren die Vorgaben zu streng – sie habe sich eingesperrt gefühlt. Schlussendlich macht sie klar; „Jürgens ist für mich durch.“

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