Nach Netflix-Doku

Umfrage zeigt: Mehr als die Hälfte der Briten wollen, dass Harry und Meghan der Titel entzogen wird

Prinz Harry und Meghan schauen lächelnd in die Ferne.
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Der Herzog und die Herzogin von Sussex besuchen am 9. September die Landeshauptstadt von NRW.

Die Netflix-Doku rund um Prinz Harry und Herzogin Meghan ist umstritten. Nach einer Umfrage wollen die Hälfte der Briten, dass sie ihren Titel verlieren.

Vor knapp drei Jahren haben Prinz Harry (38) und Meghan Markle (41) die „Royal Familie“ verlassen, um sich ein neues Leben im US-Bundesstaat Kalifornien aufzubauen. Viele dachten, sie wollen der ständigen Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit entkommen, um ein privateres Leben zu führen. Überrascht mussten die Fans der „Royals“ feststellen, dass dem mitnichten so ist. Denn kaum in der Wahlheimat angekommen, schlossen die beiden Ausscheider einen millionenschweren Vertrag mit dem Streaming-Anbieter Netflix und dem Verleger Random House ab, der das Leben der zwei für die ganze Welt kritisch beleuchten soll.

Umstrittene Netflix Serie scheint dem Ruf des Königshauses geschadet zu haben

Glaubt man einer Umfrage der britische Zeitschrift The Times, die mithilfe des Unternehmens YouGov durchgeführt wurde, scheint diese Aktion nach hinten losgegangen zu sein. So wünschen sich 44% aller Teilnehmer, dass den beiden ihre Titel entzogen werden. Wohingegen lediglich 32% der Meinung sind, dass sie die königlichen Anreden behalten dürfen. Außerdem gaben 23% der Befragten an, dass sie nach der Doku schlechter über sie denken als zuvor.

Royals-Autor Tom Quinn ist der Auffassung, dass es sogar hätte noch schlimmer kommen können. So sagte er gegenüber der Daily Mail: „Ich bin nur überrascht, dass die Doku den Sussexes nicht noch mehr Schaden zugefügt hat“. Auch bezeichnete er die beide als „verlorene Seelen“. Daran, dass ihnen nun die Titel genommen werden, glaubt er jedoch nicht.

Harry und Meghan wollen Änderung der Netflix-Doku

Offenbar waren auch die Hauptdarsteller selbst mit dem Endprodukt wenig zufrieden. So sollen sie Informationen der Zeitung „Page Six“ zufolge aufgrund von Bedenken, an ihrer eigenen Geschichte und an das Projekt, versucht haben, Inhalte der Doku zu ändern. Das milliardenschwere US-Unternehmen bestand jedoch darauf, das Produkt zum geplanten Zeitpunkt unverändert auszustrahlen.

In wenigen Tagen wird die Autobiografie von Prinz Harry („The Prince and the Spare“) vom globalen Verleger Random House veröffentlicht. Neben der Netflix-Doku ist dies das zweite Großprojekt der beiden. Das dürfte sicherlich für weiteren Ärger im Königshaus sorgen und die Kluft zwischen den Brüdern weiter auseinandertreiben. Ob Prinz Harry die öffentliche Meinung damit wieder auf seine Seite bringen oder auch noch die verbliebenen Fans vergraulen wird, bleibt abzuwarten.