Wie im britischen Unterhaus

„Tagesthemen“-Moderator Ingo Zamperoni bekommt neue Show auf ARD-Sender

Bürger können bald schon über aktuelle Themen miteinander diskutieren. Der NDR schickt dafür einen bekannten „Tagesthemen“-Moderator ins Feld.

Hamburg – Seine Meinung kann längst jeder frei in die Welt posaunen – dem Internet sei Dank. Die ARD will das Ganze etwas gesitteter ablaufen lassen und bringt dafür ein neues Format auf Sendung. Den Vorsitz hat dabei kein Geringerer als „Tagesthemen“-Moderator Ingo Zamperoni (48).

NameIngo Zamperoni
Geboren3. Mai 1974 (Alter 48 Jahre), Wiesbaden
Größe1,95 m

„Tagesthemen“-Moderator bekommt neue Show auf ARD-Sender – jeder kann dabei sein

Im Fernsehgeschäft geht es durchaus turbulent zu: Die ARD musste sich gerade erst von einer „Tagesschau“-Moderatorin verabschieden, ein „Tagesthemen“-Sprecher bekommt beim NDR dafür einen neuen Job. Ingo Zamperoni wird schon im November dieses Jahres durch das „Bürgerparlament“ führen.

Der Titel des Formats verrät eigentlich schon alles über den Inhalt – wie das Fernsehgeschäft, dürfte es auch hier turbulent zugehen. Wie der NDR selbst bekannt gab, wird das Studio für das „Bürgerparlament“ die Zuschauer an das britische Unterhaus erinnern. Man darf sich also auf viele Diskussionen freuen.

„Bürgerparlament“ auf ARD-Sender: Ingo Zamperoni ist der Speaker des NDR

Ingo Zamperoni übernimmt bei den Debatten des „Bürgerparlaments“ die Rolle des sogenannten Speakers. Er leitet die Diskussionen, erteilt den einzelnen Personen das Wort und sorgt ganz allgemein dafür, dass Regeln eingehalten werden und Ordnung herrscht (mehr Promi- & TV-News auf RUHR24).

Wer Teil der Sendung werden möchte, kann sich dafür beim NDR bewerben. Die ersten beiden Sendungen, die im November ausgestrahlt werden sollen, drehen sich um die Themen „Verzicht? Nicht mit mir!“ und „Gendern? Euer Ernst?“. Kontroverse Meinungen dürften dabei an der Tagesordnung sein, wie zuletzt auch die eines SPD-Politikers zur Zukunft von ARD und ZDF.

Bühne für Bürgerinnen und Bürger: NDR schafft Diskussionsplattform mit Ingo Zamperoni

Insgesamt sollen pro Sendung rund 20 Personen im „Bürgerparlament“ sitzen und diskutieren. Wer sich zu einem Thema äußern möchte, bekommt jeweils eine Minute Zeit, um seine Position mit Argumenten zu untermauern. Der NDR beschreibt die Debatten, die dabei entstehen, als „kontrovers, freundlich, respektvoll und zugewandt.“

„Tagesthemen“-Moderator Ingo Zamperoni moderiert neues NDR-Format

Überwiegend soll es sich bei den sogenannten „Parlamentariern“ um „normale“ Bürgerinnen und Bürger handeln. Es kann jedoch auch prominente Gäste oder Politiker geben, die sich beteiligen. Für sie gelten allerdings dieselben Regeln wie für alle anderen. Auch das Publikum im Studio wird sich in die Diskussionen einschalten dürfen.

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