Absage wegen Coronavirus

ESC-Ersatzshow von Stefan Raab - ProSieben verrät neue Details zu TV-Comeback

Nach der ESC-Absage plant ProSieben nun eine Ersatz-Sendung. Wird der Entertainer endlich wieder zurück auf die Bühne kehren?

  • ProSieben kündigt eine Ersatzshow für den ausgefallenen Eurovision Song Contest am 16. Mai um 20.15 Uhr an.
  • Auch Stefan Raab soll beim "Free Eurovision Contest" mitwirken.
  • Plant der Entertainer für dieses Jahr sein TV-Comeback?

Update, Samstag (16. Mai), 18.35 Uhr: Köln - Heute Abend steigt die große ESC-Ersatzshow rund um den Produzenten Stefan Raab (53). Die Fans warten gespannt, ob sich dieser das erste Mal seit Jahren wieder im TV zeigen wird. Derweil sind aber auch die Kandidaten für den ESC für ihren großen Auftritt auf der Bühne bereit.

Update, Mittwoch (15. April), 15:15 Uhr: Vor rund zwei Wochen gab der TV-Sender ProSieben bekannt, gemeinsam mit dem Entertainer Stefan Raab (53) am 16. Mai eine Ersatzveranstaltung für den ausgefallenen "Eurovision Song Contest" ins Leben gerufen zu haben. Bislang war unklar, welche Rolle Stefan Raab dabei spielen würde. 

Nun hat ProSieben neue Details zu der Show verraten, die den Namen "Eurovision Free Song Contest" trägt (alle TV-Artikel bei RUHR24). 

ESC-Ersatzshow bei ProSieben: Wird Stefan Raab für den "Eurovision Free Song Contest" sein Comeback feiern?

Viele Fans witterten hinter der Ankündigung ProSiebens ein Bühnen-Comeback von Moderator Stefan Raab. Dieses Gerücht sollte sich nicht bestätigen. 

Wie ProSieben, wo jetzt auch die zweite Staffel von "Beauty & The Nerd" läuft, am Mittwoch (15. April) bekannt gab, werde nicht Stefan Raab, sondern ESC-Siegerin Conchita Wurst (31) und Moderator Steven Gätjen (47) durch die Live-Show führen. Stefan Raab werde lediglich mit seiner Produktionsfirma Raab TV als Produzent der Show mitwirken. 

TV-Sender ProSieben verrät neue Details zu Stefan Raabs ESC-Ersatzshow

Der Sender hat außerdem neue Details zum Konzept der Show verraten: So sollen am 16. Mai prominente Musiker nacheinander live im Kölner Studio für ihr Herkunftsland auftreten - um welche prominenten Sänger es sich dabei handelt, ist allerdings noch nicht bekannt. 

Am Ende des Abends vergeben die Zuschauer Punkte und küren auf diese Weise den ersten Sieger des neuen Wettbewerbs.

Stefan Raab: Mögliches TV-Comeback zum ESC geplant - was die ARD daran stört

Erstmeldung, Mittwoch (1. April), 21:55 Uhr:Es hätte das TV-Highlight des Jahres werden sollen: Der Eurovision Song Contest. Doch aufgrund des Coronavirus gaben die Veranstalter des ESC vor zwei Wochen bekannt, dass der beliebte Gesangswettbewerb in diesem Jahr nicht stattfinden werde. Nun könnte der Ausfall des ESC zu einer historischen TV-Rückkehr führen.

Nach Ausfall des Eurovision Song Contest wegen des Coronavirus: Stefan Raab und ProSieben planen ESC-Ersatzshow 

Wie der Privatsender ProSieben am Dienstag mitteilte, plant der Münchner Sender derzeit eine ESC-Ersatzshow - gemeinsam mit niemand geringerem als TV-Legende Stefan Raab (53). Dieser hatte nach der Absage des Eurovision Song Contests wegen des Coronavirus die Idee, den Wettbewerb in einer speziellen Ausgabe doch stattfinden zu lassen. 

"Free Eurovision Song Contest" soll die Show heißen, die aus Raabs Feder stammt und am 16. Mai um 20.15 Uhr auf ProSieben ausgestrahlt werden soll. Was genau sich Fans unter dem Format vorstellen können, hat ProSieben auf Nachfrage von RUHR24 noch nicht verraten. Ebenso wenig, welche Rolle der beliebte TV-Moderator Stefan Raab dabei spielen wird.

Stefan Raab: Beliebter Moderator stand zuletzt vor vier Jahren vor der Kamera

Im Dezember 2015 beendete Stefan Raab auf eigenen Wunsch seine Fernsehkarriere. Seitdem ist es ruhig um den Kultmoderator geworden. 

Abgesehen von drei Live-Auftritten in der Kölner Lanxess-Arena im Oktober 2018 hat sich der Entertainer aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Als Geschäftsführer der TV-Produktionsfirma Brainpool wirkt Raab jedoch immer noch im Hintergrund als Produzent bei verschiedenen TV-Formaten mit.

So ist es kein Wunder, dass in den letzten vier Jahren immer wieder Gerüchte um ein TV-Comeback aufkamen. Bislang wurden diese jedoch nie bestätigt. Doch jetzt könnte Stefan Raab tatsächlich wieder kurz davor stehen, auch wieder einen Fuß vor die Kamera zu setzen.

ESC-Ersatzshow geplant: Warum ein TV-Comeback von Stefan Raab Sinn macht

ProSieben wollte sich gegenüber RUHR24 nicht äußern, ob Stefan Raab tatsächlich für die Sendung "Free Eurovision Song Contest" aus seinem Ruhestand zurückkehrt und wieder vor die Kamera tritt - oder ob der Entertainer lediglich mit seiner Produktionsfirma Brainpool als Produzent fungiert. 

Stefan Raab (r.) 2010 mit der ESC-Gewinnerin Lena Meyer-Landrut.

Möglich ist ein Raab-Comeback dennoch genau jetzt, denn Stefan Raab und den ESC verbindet eine lange Geschichte: Im Jahr 2000 stand er selbst als Teilnehmer in Stockholm auf der Bühne. 2010 entdeckte er Lena Meyer-Landrut (28), die den ESC-Sieg nach Deutschland holte.

Einen besseren Zeitpunkt als diesen, um auf die Bildschirme zurückzukehren, gäbe es für den 53-Jährigen wohl kaum. 

ProSieben und Stefan Raab mit ESC-Ersatzshow: Auch die ARD hat ein TV-Event geplant

Parallel zu ProSieben hat nun laut dem Internetmagazin DWDL auch die ARD eine ESC-Ersatzsendung angekündigt: Gemeinsam mit 40 weiteren europäischen Ländern und Australien überträgt das Erste am 16. Mai ab 21 Uhr das Sendekonzept "Shine a light".

ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber berichtet darüber dem Internetmagazin DWDL: "Es soll die Fans nicht alleine lassen und ganz besonders den Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform geben." 

Stefan Raab mit ESC-Ersatzshow bei ProSieben: Moderator wollte erst mit der ARD kooperieren

Besonders pikant: ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber hatte laut DWDL ursprünglich gemeinsam mit Stefan Raab den Veranstaltern des Eurovision Song Contests ein ähnliches, europaweites Sendekonzept vorgelegt. Das Konzept wurde jedoch abgelehnt.

Nun konkurrieren ARD und ProSieben also an diesem Abend, anstatt gemeinsame Sache zu machen. Schreiber dazu: "Dass es in Deutschland nun bei ProSieben parallel eine weitere Musiksendung gibt, ist ja dem Markt und seinem freien Spiel der Kräfte geschuldet." 

Dass Stefan Raab sich für seine ESC-Ersatzshow Tipps beim ESC-Muttersender holt bezweifelt er allerdings: "Ich habe bislang nicht die Erfahrung gemacht, dass Stefan - bevor er etwas macht - bei anderen nach Tipps fragt. Ich vertraue da seiner intellektuellen, emotionalen und sozialen Kompetenz."

Rubriklistenbild: © Jörg Carstensen/dpa