In Show von Florian Silbereisen

„Indianer“-Spruch könnte Schlagerstar Andy Borg nun zum Verhängnis werden

Die Diskussion um das Wort „Indianer“ in der Schlagerwelt geht weiter. Nun überrascht Schlagersänger Andy Borg mit einer fragwürdigen Aussage.

Am Samstagabend (22. Oktober) wurde Florian Silbereisen (41) eine ganz besondere Ehre zuteil: Der Volksmusiker präsentierte mit „Das große Schlagerjubiläum 2022 – Auf die nächsten 100!“ im Ersten seine sage und schreibe 100. Eurovisions-Show. Klar, dass auch sein Kumpel Andy Borg (61) als Gratulant nicht fehlen durfte – und mal ebenso mit einer recht fragwürdigen Aussage überraschte.

Florian Silbereisen zeigt Andy Borg alten Clip – Eis-Einlage sorgt bei „Schlagerjubiläum“ für Lacher

„Wir haben in 100 Shows wirklich extrem viel miteinander erlebt“, begrüßte Florian Silbereisen seinen langjährigen Freund Andy Borg auf der großen „Schlagerjubiläum“-Bühne. Seit Jahren zählen die beiden zu den größten deutschen Schlagerstars aller Zeiten und bestritten Seite an Seite schon etliche unvergessliche TV-Momente: Gemeinsam mit Borgs gesamter Familie hat Flori den Österreicher sogar schon in einer seiner Shows überrascht – eine Erinnerung, die das Duo prompt zum Strahlen brachte.

Einen Clip, der schon ein paar Jahre älter ist, wollte Florian Silbereisen dem Publikum allerdings nicht vorenthalten: „Es gibt einen Auftritt, den mag ich immer wieder ganz besonders gerne sehen“, frohlockte der „Schlagerjubiläum“-Moderator und präsentierte dann überglücklich das kurze Video. Dieses zeigt Andy Borg, der gemeinsam mit seiner Schlagerkollegin Mary Roos (73) über eine Eisfläche schlittert. Der „Adios Amor“-Interpret macht dabei eine eher unbeholfene Figur und muss sich mehrmals an der Hüfte der 73-Jährigen festklammern.

Andy Borg schimpft bei Silbereisens „Schlagerjubiläum“ – Wut auf politische Korrektheit?

Doch während Florian Silbereisen noch herzhaft über die Szene lachte („Das war Weltklasse!“), wurde Andy Borg plötzlich ungewohnt ernst. Aus dem Off begann der Schlagerstar zu schimpfen, während der Clip noch über die Leinwände flimmerte: „Ich glaube, das dürfte man heute nicht mehr machen, wenn man nicht einmal mehr Indianer sagen darf, darf man auch nicht an die Hüfte greifen“, beschwerte sich der 61-Jährige und nahm damit Bezug auf eine Debatte zu politischer Korrektheit.

Diese war kürzlich vor allem durch die Diskussion um die Winnetou-Filme und -Bücher wieder hochgekocht. Das ZDF bat jüngst seine Zuschauer sogar, das „I-Wort“ nicht zu verwenden. Der Grund ist nicht ganz unerheblich: Die unspezifische Sammelbezeichnung für verschiedenste indigene Bevölkerungsgruppen ist nicht selbstgewählt, sondern stammt aus der Kolonialzeit.

Florian Silbereisen selbst ging auf die Bemerkung nicht ein. „Das war sehr schön“, lobte der 41-Jährige seinen Freund artig für dessen witzige Einlage auf dem rutschigen Eis. Der Fauxpas eines anderen Schlagerstars ließ sich dahingegen nicht so einfach überspielen: Wegen eines Patzers von Maite Kelly (42) bei „Riverboat“ musste Ilka Bessin (50) ihre Moderation kurzzeitig unterbrechen.

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