Strenge Regeln

Sat.1 knallhart: Geld-Strafe und „Auszieh-Regel“ bei „Promi Big Brother“

Die zehnte Staffel von „Promi Big Brother“ ist bei Sat.1 zuende gegangen. Die Verträge der 16 Teilnehmer hatten es offenbar in sich.

Köln – Kaum zu glauben, dass es schon so lange her ist, aber seit einem Jahrzehnt bereichert „Promi Big Brother“ die Fernsehschirme bereits mit köstlichem Drama, tränenreichen Geständnissen und vielen ulkigen Momenten, die sich so niemand ausdenken könnte, wie tz.de berichtet.

Geld-Strafe und „Auszieh-Regel“: Sat.1-Vertrag für „Promi Big Brother“ enthüllt

Auch dieses Jahr geht es in der bunten Container-WG wieder rund. Die täglichen Episoden des Reality-Hits, die noch bis zum 7. Dezember laufen, sorgen beim TV-Publikum für ordentlich Kopfschütteln und Redestoff. Auch die Verlegung von „Promi Big Brother“ in den Winter sorgte für Überraschung. Mit dabei ist eine bunte Besetzung rund um Model Micaela Schäfer (39), DSDS-Kultkandidat Menders (38) sowie die Influencer Jeremy Fragrance (33) und Walentina Doronina (22).

Für die 16 größtenteils namhaften „Promi Big Brother“-Teilnehmer, die sich Sat.1 für die große Jubiläumsstaffel ins Boot geholt hat, geht es bei aller Unterhaltung und Spaß hinter den Kulissen aber auch ziemlich ernst zu. Denn wie bild.de berichtet, haben es die Verträge für die Zeit vor, während und nach der „Big Brother“-Teilnahme ziemlich in sich.

Sat.1 knallhart: Vertrag für „Promi Big Brother“-Kandidaten enthält „Fünf-Prozent-Regel“

So soll es eine „Fünf-Prozent-Regel“ geben, die bei Regelverstößen fünf Prozent der kostbaren Gage kürzt und eine „Auszieh-Regel“, die besagt, dass bei verfrühtem Verlassen der chaotischen WG nur ein Teil der Gage ausbezahlt wird.

Besonders streng klingt auch die „Schlaf-Regel“, die vorschreiben soll, dass Kandidaten nur während der festgelegten Schlafzeiten ein Nickerchen machen dürfen. Für den Fall, dass einer der prominenten Hausbewohner vor Sendestart Details über die Staffel nach draußen sickern lässt, soll außerdem eine schwindelerregende Geldstrafe von bis zu 50.00 Euro fällig werden können.

Drastisch, aber nachvollziehbar, schließlich arbeiten die Kamerateams wochenlang rund um die Uhr an legendären TV-Momenten – die für die Zuschauer natürlich als Überraschung kommen sollen.

Das Erfolgsrezept „Big Brother“

Wie auch viele andere Realityshows stammt „Big Brother“ aus den Niederlanden. Dort läuft das Format, das die bis dahin noch unbekannten Teilnehmer in einer geschlossenen Gemeinschaft gegeneinander antreten lässt, seit 1999. Inzwischen finden sich in aller Welt Ableger, wie etwa das äußerst erfolgreiche „Celebrity Big Brother“, das für „Promi Big Brother“ als Vorlage diente. Der Name der Sendung basiert auf dem Konzept des „großen Bruders“ aus dem dystopischen Roman „1984“ des britischen Schriftstellers George Orwell – ein düsteres Omen für alle Mutigen, die sich in den Container wagen.

Strenge Vorgaben bei „Promi Big Brother“: Kandidaten dürfen erst nach sechs Monaten wieder ins Reality-TV

Obwohl diese Regeln schon heftig genug sind, ist die Liste laut bild.de noch um einiges länger: Wenn sich im Nachhinein nämlich herausstellt, dass ein Promi bei seinen Angaben gelogen hat und zum Beispiel wegen Krankheit durch einen neuen Teilnehmer ersetzt werden muss, soll er die damit verbundenen Kosten übernehmen müssen.

Jochen Schropp und Marlene Lufen sind die Moderatoren von „Promi Big Brother“ auf Sat.1.

Als drastischste Regel dürfte sich aber die sogenannte „Sperr-Klausel“ erweisen: Denn die „Promi Big Brother“-Kandidaten sollen erst sechs Monate später wieder an einer anderen Reality-Show teilnehmen dürfen. „Promi Big Brother“-Star Jeremy Fragrance bekommt indes bei Sat.1 eine eigene Sendung. Wer die WG des großen Bruders also als Sprungbrett für den großen TV-Ruhm nutzen will, muss sich damit eine Weile gedulden (mehr Promi-News auf RUHR24 lesen).

Sat.1 setzt Kandidaten bei „Promi Big Brother“ knallharten Vertrag vor

Neben weiteren knallharten Vorgaben wie einem Rauchverbot im Hotel gibt es aber auch eine recht erfreuliche Klausel. Denn wer den „Promi Big Brother“-Vertrag unterschreibt, als Kandidat aber nicht in die Sendung aufgenommen wird, soll – je nachdem, wie kurzfristig die Absage ist – mit bis zu 10.000 Euro entschädigt werden.

Neben einem so wuchtigen Vertrag ist auch der Alltag hinter den TV-Kulissen nicht immer nur gemütlich. Denn Jörg Knör verriet, wie hart das Leben am „Promi Big Brother“-Set wirklich ist.

Rubriklistenbild: © Jens Kalaene/dpa; Christoph Köstlin/SAT.1; Collage: Sabrina Wagner/RUHR24