Quotenerfolg

RTL schmeißt Kultsendung raus: Erneute Änderung für Barbara Salesch

Es ist eines der TV-Comebacks des Jahres 2022. Richterin Barbara Salesch sendet wieder – mit Erfolg. Der bringt ihrem Format direkt den ersten Bonus ein.

Köln – Ihre Gerichtssendung galt lange Zeit als TV-Institution bei Sat.1. Richterin Barbara Salesch vertrieb so manchem Schüler, Elternteil oder Single den Nachmittag und das jahrelang. 2012 war dann Schluss mit Polizei und Krankenhaus im Gerichtssaal. Die Sendung wurde bei Sat.1 eingestampft. Nach 10 Jahren holte RTL die rothaarige Juristin zurück ins TV.

RichterinBarbara Salesch
Geburtstag5. Mai 1950
SenderSat.1, RTL

Barbara Salesch sendet wieder am Nachmittag – Erfolg im September

Zunächst bekam ihre Sendung einen Platz am Vormittag. Da die Einschaltquoten im September allerdings schon viel Erfolg versprachen, zieht Barbara Salesch nun um in den Nachmittag, wie mehrere Medien berichten. Wie unter anderem DWDL schreibt, heißt es schon in der nächsten Woche (10. Oktober): Start um 15 Uhr. So wie vor Jahren bei Sat.1.

Die Sendezeit bei RTL wird dem Gerichtssaal der mittlerweile 72-Jährigen nun von Montag bis Freitag eingeräumt. Dafür müssen die „Retourenprofis“ ihren Platz frei machen. Ob und wann die Sendung in Zukunft Platz bei RTL findet, ist noch nicht klar. Zuletzt hatten nur wenige Menschen sich für die Retourenprofis interessiert (mehr Promi und TV-News bei RUHR24).

Richter-Power am Nachmittag bei RTL – Programm wird umgestellt

Neben Barbara Salesch ist auch ein anderer alter Bekannter aus der Jurasphäre wieder zurück: Richter Ulrich Wetzel. Auch seine Sendung soll einen Platz am Nachmittag bekommen. Doch, auch am Vormittag entsteht keine Sendelücke: Hier werden beide Gerichtsshows wiederholt, ab 10 Uhr. Dafür muss „110 – Echte Fälle der Polizei“ weichen.

Barbara Salesch und Ulrich Wetzel bekommen neue Sendeplätze. (Symbolfoto)

Ob die einst so erfolgreichen Gerichtsshows auch im Jahr 2022 einen festen Platz am Nachmittag finden können, bleibt abzuwarten. Verhandelt werden wie einst lebensnahe Geschichten, angelehnt an wahre Begebenheiten. Dabei macht der Wandel der Zeit auch vor den Urgesteinen nicht halt. So sind auch Smartphones, Chats oder Sprachnachrichten teil der Beweislage.

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